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Frohes Fest allerseits!

Donnerstag, Dezember 24, 2009

Och, wie süüüüüüüüüüß. Jaja, oh Gott, ich bastle animierte Puschel-Okto-Monsterchens mit Blinke-Sternchen. Willkommen in den Achtzigern. Vielleicht sollte ich noch den WordPress-Schneefall einstellen, damit’s so richtig utzi-putzi wird hier?

Ich weiß ja nicht, wie es in euren Postfächern so aussieht, aber ich hab schon Weihnachts-Zeugs bekommen, da schockt einen gar nix mehr. Und irgendwie muss ich da ja mithalten. ;)

Was ich aber eigentlich sagen wollte: Ich wünsche euch ein angenehmes Weihnachten, bei Schnee oder Sonne, mit lecker Essen und allem, was Weihnachten  schön macht. Ich finde, Zeit mit lieben Menschen ist das wertvollste, das ich bekommen kann (und das haben mir zwei sorgenvolle Begegnungen aktuell noch einmal bestätigt). Und genau darauf freue ich mich. Wenn das hier online geht, befinde ich mich längst auf der Autobahn Richtung Süden zu meinen Liebsten. Bayernland, ich komme!

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Audio-Slideshow: Erste, zaghafte Gehversuche

Montag, Dezember 21, 2009

Wer in den letzten Tagen einen Blick in die Rubrik „Fremdlesen“ rechts gewagt hat oder wer mit mir bei Facebook oder Twitter in Kontakt steht, könnte bemerkt haben, dass ich ein Fan von Audio-Slideshows bin. Ich finde es absolut faszinierend, wie ausdrucksstark Fotos in Verbindung mit Audios sein können, wie viel mehr dieses Medium hergeben kann als zum Beispiel ein Video (von Text ganz zu schweigen).

Berühmt geworden ist beispielsweise die Serie der New York Times, „One in 8 Million“, über je eine interessante, aber nicht berühmte Person aus New York City. Ganz großartig und dank einer eingebetteten, interaktiven Infografik informativ finde ich „Surviving the Tsunami – Stories of Hope“, die als Kooperation der Agentur Reuters, des Internationalen Roten Kreuzes und Media Storm zusammengestellt wurde. Überhaupt gibt es bei Media Storm einige bewegende Audio-Slideshows. Wirklich, es lohnt sich, sich mal fünf, zehn oder zwanzig Minuten Zeit zu nehmen und darauf einzulassen.

Die meisten Audio-Slideshows kommen meinem Empfinden nach derzeit noch aus den USA, aber auch hierzulande gibt es die ersten Gehversuche von Medien und Medienmachern. So werden zum Beispiel bei FAZ.NET regelmäßig Audio-Slideshows veröffentlicht.

Ich selbst habe eine recht solide Medienausbildung genossen, mich aber während des Studiums konsequent an Print und Online gehalten. Online war jedoch „damals“, als ich noch wirklich aktiv studiert und einige Semester in Lehrredaktionen verbracht habe, eigentlich nur eine Kopie von Print im Internet. Mittlerweile weiß ich, dass Online ganz neue Medienformen hervorbringt – und bereue es, dass mir damals der Weitblick fehlte und ich es somit verpasst habe, mir Audio-Kenntnisse anzueignen. Vergangene Woche habe ich mir ein Diktiergerät gekauft, das man auch für normale Audio-Aufnahmen verwenden kann. Es hat 50 Euro gekostet, ist also kein richtiges Audio-Aufnahmegerät und bringt nur begrenzt Qualität hervor, aber ich möchte nur mal rumspielen und testen und dafür nicht Unmengen von Geld ausgeben.

Jedenfalls war ich am Wochenende unter anderem in der Ausstellung „Sternstunden – Wunder des Sonnensystems“ im Gasometer Oberhausen und hatte Kamera und Aufnahmegerät dabei. Es war wirklich zu kalt, um sich echte Mühe zu geben bei den Bild- und Ton-Aufnahmen, aber ich hab einfach mal draufgehalten und habe es dank hilfreicher Tutorials auch tatsächlich hinbekommen, daraus etwas zu basteln (ja, ich hatte da durchaus meine Zweifel).

Ich bin ganz froh, dass ich überhaupt so weit gekommen bin, ein Ergebnis zu haben. Das ist eine völlig neue Erfahrung gewesen für mich, denn ich habe nicht nur noch nie eine Audio-Slideshow gebastelt, sondern überhaupt noch niemals Audio-Aufnahmen gemacht oder bearbeitet, geschweige denn entsprechende Programme bedient. Und ich habe noch nie in solchen Dimensionen gedacht, wenn ich über etwas berichten wollte: Was ist mit Hintergrundgeräuschen? Was ist mit Atmosphäre? Was ist, wenn ich was rausschneiden will? Was ist mit Übergängen? Passen die Audios auch nacher zu den Fotos? Wie lang müssen Audios zu den einzelnen Fotos sein? Habe ich genug Fotos? Welche wähle ich überhaupt aus? Bringt das Ganze überhaupt was rüber im Vergleich zu einem Text mit Fotos? Muss ich jedes Audio in eine neue Datei packen oder kann ich’s alles aneinander hängen? Und wie funzt das mit meinem Gerät? Welche Formate brauche ich? Es gibt eine gefühlte Million Fragen. Auf den Großteil hatte ich keine Antwort vorher, jetzt bin ich zumindest ein bisschen schlauer. Learning by doing fand ich schon immer die beste Methode, was Internetdings angeht. ;)

Zu meinem ersten, kurzen und etwas wackeligen Gehversuch in Sachen Audio-Slideshow geht’s hier entlang.

Ich danke Daniel (nein, der Link sagt nichts über meine eigene politische Orientierung aus) für einen schönen Tag, für O-Töne und das Herhalten als Fotomotiv; Ulrike Langer für äußerst hilfreiche Tutorials (nicht nur zu diesem Thema); Frank für das Hochladen, weil ich zu blöd bin, das auf meinem eigenen Webspace zu tun und Stromfrau für’s Weiterleiten an Frank. :)

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Merke (4)

Sonntag, Dezember 13, 2009

Es liegt einzig und allein an den Füßen. Die Füße sind Schuld. Erst wenn die Füße mit Hilfe ausgewiefter externer Wärmezufuhr auf menschliche 37 Grad Celsius hochgeheizt wurden, merkt frau, dass 25° Raumtemperatur, zwei Paar Socken, zwei Pullis, ein Schal und für die ganz harten Phasen eine Kapuze sowie Wolldecke doch ein kleines bissken übertrieben sind. Puh, issat warm hier! Demnächst fange ich entsprechend weit unten an mit dem Kampf gegen partielle Erfrierungen.

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Endspurt

Donnerstag, Dezember 10, 2009

Von nun an kann ich die kommenden Wochen und Monate wohl offiziell als „Endspurt“ in Sachen Studium bezeichnen. Nachdem ich ja im Frühjahr und Sommer meine Diplomarbeit geschrieben und vor die mündlichen Abschlussprüfungen noch schnell ein Praktikum gequetscht habe, stehen seit heute Thema, Prüfer und Termin der Prüfung im Hauptfach fest. Mitte Februar steht diese an und es geht um ein Themengebiet, von dem ich nie im Leben gedacht hätte, dass ich mich dazu mal prüfen lassen werde. Ich hoffe, nächste Woche die Prüfung im Nebenfach abklären zu können, denn beide Prüfungen müssen bis zum 23. Februar erledigt sein – und die Zeit fliegt.

Was ich damit sagen will: 2009 endet für mich ebenso unspaßig und schreibtisch-fokussiert, wie es angefangen hat. „It’s a drag“, kann ich da nur sagen. Leider schlägt sich das teilweise auch im Blog nieder. Ich hoffe, ihr verzeiht mir noch ein paar Monate. ;)

Weiterhin sammle ich unter „Fremdlesen“ Beiträge aus Medien und Blogs, die ich für interessant halte. Weiterhin dürft ihr diese ignorieren, müsst ihr aber nicht. :D
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Merke (3)

Dienstag, Dezember 8, 2009

Zum Zahnarzt gehen ist, wenn man es vor Angst und Verdrängung jahrelang vor sich hergeschoben hat, nur halb so schlimm, wie man es sich die ganze Zeit ausgemalt hat. Auch, wenn’s trotzdem etwas ziept und zuppt.

(Außerdem sind die Röntgenbilder dank per Schrauben in den Kiefer befestigten Eckzahn-Implantaten immer wieder spacig anzusehen.)

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„Sie hören von meinem Anwalt“

Mittwoch, Dezember 2, 2009

Hach, schön, was für ein zuckersüßer Satz, wenn man ihn selbst aufsagt.

Ich habe gerade zum ersten Mal in meinem Leben einen Anwalt eingeschaltet. Nach völlig aus der Luft gegriffenen Beleidigungen und Beschuldigungen durch die arrogante und hysterische Zicke, die in mein parkendes Auto gegurkt ist und nun meint, mal so richtig von oben herab ankommen zu müssen und eine Extrawurst nach der anderen zu verlangen, muss ich sagen: Es ist ein herrlich-böses Gefühl, wenn dieser auf solche Fälle spezialisierte Anwalt nach drei Minuten Telefongespräch zu meinen Gunsten sagt „Die Frau kriegt Post von mir. Die Lage ist eindeutig“.

Watch me, wie ich jetzt wegen deiner Schnippigkeit extra teuer werde, Babe!

Ich kann keine weiteren Einzelheiten preisgeben, tut mir leid. „Es handelt sich ja um ein laufendes Verfahren.“ Ähm, völliger Quatsch, aber auch so ein Satz, den ich schon immer mal sagen wollte. ;)

Ich hoffe, das klappt auch wirklich. Drückt mir die Daumen!