Nach Bildern und Infos zur Altstadt und zum Dom, hier ein paar Nachtaufnahmen von Mainz. Die mag ich persönlich am liebsten.
Fotos: © Muschelschubserin

Nach Bildern und Infos zur Altstadt und zum Dom, hier ein paar Nachtaufnahmen von Mainz. Die mag ich persönlich am liebsten.
Fotos: © Muschelschubserin

Nachdem ich beim letzten Mal über die Mainzer Altstadt im Allgemeinen gebloggt habe, heute endlich der zweite Teil. Dieses Mal geht’s ausschließlich um den Dom St. Martin. Es gibt wirklich sehr viele Kirchen in Mainz und etliche davon sind sehenswert, darunter auch die Christuskirche auf der Kaiserstraße, die schon im letzten Beitrag erwähnte Kirche St. Stephan mit ihren blauen Chagall-Fenstern und St. Ignaz in der Alstadt (deren Inneres mich so beeindruckt hat, dass ich mich, obwohl ich die einzige Person drin war, nicht getraut habe, Fotos zu machen vor lauter Respekt – diese Orgel vor allem!). Ich habe mir aber speziell den Mainzer Dom rausgepickt, weil er in diesem Jahr seinen wohlgemerkt 1000. Geburtstag feiert und weil ich ihn mir auch von innen ausführlich angeguckt habe. Wer mehr darüber wissen möchte, surfe bitte hier entlang oder zu Wikipedia, wo es einen sehr ausführlichen Eintrag zum Dom gibt.
Ich wünscht, der Himmel wäre blau gewesen und hätte die Außenaufnahmen so von Natur aus wesentlich verschönert. Mehr Nachtaufnahmen vom Dom und weiteren Sehenswürdigkeiten bei Nacht gibt’s in diesem Mainz-Beitrag.
Fotos: © Muschelschubserin

Es kann ganz schön abstoßend sein, nahe jemandem zu stehen, der die offiziell als lebensgefährlich eingestuften Promillegrenzen schon längst überlebt hat. Und jeden Tag aufs neue überlebt. Der vollkommen neben sich steht. Oder jemanden neben sich stehen hat, den sonst niemand sieht, mit dem er sich aber mehrsprachig lallend und sabbernd unterhält oder streitet. Der bei jedem Schritt nach vorn zwei Schritte zurück wankt, als stünde er auf einer sehr schmalen Kante mit Abgründen an beiden Seiten. Und der nicht kontaktfähig ist, weil er nur schemenhaft wahrnimmt, was oder wer um ihn herum existiert. Fast jeden Tag, wenn ich hier vor die Türe gehe, begegne so jemandem auf Nähe, vermutlich auf Grund des Viertels, in dem ich hier wohne. Bei manch einem bin ich froh, dass er sich wenigstens (noch) nicht in die Hose gemacht hat.
Bis ins grenzenlose abstoßender und verachtenswerter finde ich aber jemanden, der sich über Alkoholiker, Junkies oder sonstwie Gestörte und Benachteiligte lustig macht und sich dabei sooo cool vorkommt: „Haste gesehen? Hahahah, ich lach mich tot, wie krass, Alter!“
Alter, ohne Scheiß, die mit Abstand Gestörtesten von allen, das seid ihr!