Strike!

26 Mai

Ich hab gerade probe-gepackt: 16 Kilogramm wiegt mein großer Rucksack. Nur! Nix mit großem Verzweiflungs-Beitrag, den ich schon angekündigt hatte. 20 23 Kilogramm dürfte er laut Fluggesellschaft wiegen – ich hatte vage gehofft, auf maximal 15 zu kommen. Ich bin begeistert! Ich erinnere mich an eine wahre Pack-Orgie in 2007. Fünf Mal musste ich damals neu packen – um überhaupt auf 20kg runter zu kommen! Dieses Mal waren’s beim ersten Mal vier Kg weniger, kein bisschen haben die Reißverschlüsse gemuckt oder musste ich quetschen. Erleichterung, denn seit Wochen hab ich mich gefragt, auf wie viel Gewicht ich wohl kommen werde.

Was ich nicht werde mitnehmen können sind Schlafsack (brauche ich auch nicht wirklich), meine australischen Surfer-Flossen (hätte ich gerne dabei gehabt, weil ich nicht abhängig sein will von Tauchshops, wenn ich nur mal schnorcheln gehen will) und meine Tauchlampe (auch sehr schade, aber die hätte ich neben der UW-Kamera wohl kaum noch zusätzlich bedienen können, ohne den Mittauchern gewaltig auf den Keks zu gehen – leider werde ich so ganz ohne Licht allerdings keine bunten UW-Fotos hinkriegen).

Mein kleiner Rucksack wird als Handgepäck und Daypack für Touren genutzt und wiegt derzeit 7kg. Er dürfte sechs. Aber auch er ist wesentlich weniger bepackt als bei der letzten Reise und nur deshalb so schwer, weil da alle meine Wertsachen drin sind. Darunter zwei Kamera-Ausrüstungen und jede Menge Papier-Unterlagen und Lesestoff…

Insgesamt ein gutes Ergebnis finde ich. Ein paar unkaputtbare Australische Dollars hab ich mittleweile auch hier. Und vorhin noch schnell nen internationalen Führerschein ausstellen lassen – man weiß ja nie. Ich würde sagen: Kann los gehen. 🙂

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7 Antworten to “Strike!”

  1. Stromfrau Mittwoch, Mai 26, 2010 um 19:31 #

    Na siehste… hört sich doch alles prima an. Kann die Reise ja fast losgehen!!!

  2. Claudia Mittwoch, Mai 26, 2010 um 20:04 #

    Hört sich ja super an! Scheint, alles liefe bei der Reise von Anfang an alles glatt 🙂

    Ich würde aber vielleicht den Lesestoff weglassen, lieber Hörbücher auf nen MP2-Stick spielen und dann im Bus / am Strand / im Zelt Geschichten vorlesen lassen – bzw. Bücher vor Ort kaufen und auf Englisch lesen 😉
    Dann hast Du Platz z.B. für die Tauchlampe.

    Was ich mir gar nicht vorstellen kann, ist, dass man ohne Schlafsack verreisen kann! Wer weiss schon, was man in so ’ner Backpacker-Herberge alles vorfindet … Zumindest so einen kleinen 1-kg-Bag würd ich immer mitnehmen!

  3. Muschelschubserin Mittwoch, Mai 26, 2010 um 20:27 #

    Ich nehm nur ein relativ dünnes Buch mit, danach kaufe ich mir englische Bücher. Aber ich brauch eins für den Flug und hab noch ne Zeitschrift dabei. Kann ich beides später im Hostel im Bücherregal stehen lassen und evtl. tauschen. Ich hab viele Unterlagen: Flüge, Versicherungen versch. Art, Notrufnummern, Reiseinfos, Visum, Taucher-Logbuch, Tauchtauglichkeit und Brevets, int. Führerschein etc. und ich werde Kapitel aus dem Reiseführer kopieren, um den nicht ganz mitzuschleppen. Dadurch ist das ein richtig dicker Hefter voll Papierkram. Ich hab zwar von meinen Unterlagen Sicherheits-Kopien im Online-Postfach, aber ich brauche das meiste auch als Ausdruck.
    Was ich hierlassen könnte ist ein kleines Notizbüchlein und ein Tagebuch. Aber das macht die Tauchlampe nicht wett, zumal die ins Handgepäck müsste (darf nicht aufgegeben werden). Und dann könnte ich erst nach Ankunft irgendwann Tagebuch schreiben – wäre schade.

    Schlafsack darf man in den Hostels normaler Weise nicht benutzen. Weil sich Bettwanzen in Schlafsäcken einnisten und man sie dann schön von Hostel zu Hostel trägt, wo sie sich verbreiten. Deshalb verbieten die Hostels Schlafsäcke und geben Bettwäsche aus – meiner Erfahrung nach immer ok und ein Zeichen für Sauberkeit (die möchten halt keine Wanzen). Und wenn ich mal campen will (zB auf mehrtägigen Touren), leihe ich mir einen gebrauchten oder kaufe mir einen günstigen vor Ort und verkaufe den wieder. Ich hatte meinen Schlafsack 2007 dabei und habe ihn nicht ein einziges Mal gebraucht. Ich klaue aber im Flieger noch die Decke, die kann ich im Notfall auch als Zusatz nutzen vor fiesen Decken. 😉

  4. Andrea Mittwoch, Mai 26, 2010 um 21:01 #

    Brauchst Du ALLE ausgedruckten Unterlagen bis zur Ankunft? Scan sie ein und druck sie Dir doch im Hostel oder in einem Internetcafé vor Ort aus. Kostet dann dort etwas, aber Du sparst Dir das Gewicht im Handgepäck. Falls Du einen google account hast, kannst Du die Daten im Documents abspeichern. Bei einem hotmail account hast Du im Windows Live 25GB freien Speicherplatz. Alles passwortgeschützt.

    Versicherungs- und Notfallnummern kannst Du ja alle schon mal ins Mobiltelefon speichern, falls Du bis zu Deiner Ankunft doch irgendwelche Nummern brauchst. Ich gehe jetzt mal einfach davon aus, dass Dein Mobiltelefon memos speichern und ggf. auch passwortschützen kann.

    Vom Taucherlogbuch hatte ich nur die Seiten der letzten Tauchgänge mitgebracht, das Logbuch selbst wäre zu riesig gewesen. Die Seiten zusammen mit den Brevets in einen kleinen Zip-Bag. Den Tauchcomputer hatte ich beim Reisen als Uhr an. Habe ja gottseidank nur den kleinen Mosquito.

    Wenn Du Dir für Deine Kamera und Ladegerät eine kleine Fototasche besorgst, kannst die mitnehmen. Fotozubehör kann man zusätzlich zum Handgepäck mitnehmen. Das wurde mir mal so gesagt und ich bin bisher gut damit gefahren (habe selbst eine Spiegelreflex, also nicht gerade kompakt). Allerdings kann ich Dir nicht garantieren, dass das WIRKLICH so ist, Du müsstest Dich ggf. informieren.

    Gegen Wanzen und Bettläuse hatte ich mir extra einen Seideninnenschlafsack gekauft. Der ist winzig und leicht. Hatte ihn ein einziges Mal benutzt. Ich hatte am Anfang auch Bedenken, aber man Du nicht in die allerbilligsten Absteigen geht, braucht man echt keine Angst haben. Für alle Fälle hatte ich noch Sagrotan dabei 😉 Nebenbei, nach etwa zwei Wochen Hostelübernachtungen hatte ich das sowas von satt, dann habe ich mir ein Auto gekauft.

    Na, bald isses soweit 🙂

    Liebe Grüsse,
    Andrea

  5. Claudia Mittwoch, Mai 26, 2010 um 21:45 #

    @Andrea: Gute Tipps, danke!
    @Muschelschubserin: Klingt nach nem prima Plan. Also los!

  6. eyeIT Mittwoch, Mai 26, 2010 um 22:03 #

    Way to go, girl! 🙂

    Ich bin auch für’s einscannen, aber ich würde entweder Dropbox oder vielleicht lieber noch wuala empfehlen (vgl. auch hier: http://eyeit.wordpress.com/2010/05/16/dropbox-vs-wuala/
    Bei Wuala ist 1GB gratis, bei Dropbox 2GB.

    Gruss

  7. Muschelschubserin Donnerstag, Mai 27, 2010 um 22:33 #

    @Andrea
    Ich hab meine Unterlagen heute nochmal genau durchgesehen und sortiert – da war einiges an Einsparpotenzial, zB doppelseitiger Druck statt einzelne Seiten, kleinere Schriftgrößen etc. Da hat sich über Wochen einiges angesammelt, was besser sein konnte. Hab sicher die Hälfte eingespart. Das ist jetzt überhaupt nicht mehr viel – bis auf dass da noch über 100 Seiten Reiseführer-Kopien dazu kommen morgen, aber dafür hab ich 2 Reiseführer (mit hunderten von Seiten, die ich nicht brauche) eingespart (500 Gramm Papier statt 1 Kilo Bücher in Zahlen ausgedrückt). Und immer wenn ich irgendwo war, kann ich diese Seiten dann wegwerfen.

    Mein Logbuch ist ganz klein und ich hab die Tauchunterlagen die Tage genau wie du in eine Zipbag gepackt. Sehr praktisch für alles mögliche die Dinger.
    Das mit der Fotoausrüstung wusste ich nicht, ist ein guter Tipp, evtl. für den Rückflug. Danke!

    So ein Seiden-Inlay zu kaufen hab ich auch hin- und herüberlegt, mich am Ende aber dagegen entschieden.

    @eyeIT
    Danke für die Links! Ich hab die Sicherheitskopien und Unterlagen, die ich nicht als Ausdruck brauche, im E-Mail Konto gespeichert. Da muss ich eh regelmäßig rein, passt also sehr gut. Was ich gestern gebraucht hätte, wäre ein Social Bookmarking Dienst wie Delicious gewesen, der die Browser-Favoriten GENAU so abspeichert, wie ich sie gespeichert habe – anstatt alles durcheinander zu schmeißen, zB nach Datum oder Name anstatt nach Odnern. Weder bei Google, noch bei Delicious funktionierte das. Hat mich viel Zeit und Nerven gekostet gestern. Das ist vollkommen unausgereift für unterwegs, wenn man seine Favoriten-Links in Unterordner (in meinem Fall Reiseregionen) sortiert hat.

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