Wie ich mich schmücke – Blogparade

20 Mai

Maya hat zu einer Blogparade aufgerufen und ich mache unbekannter Weise einfach mal mit. Es geht um die Lieblings-Schmuckstücke der Blogger:

„Ich möchte Fotos von eurem Schmuck sehen. Erzählt Geschichten dazu – welche Bedeutung oder Erinnerungen tragen die Schmuckstücke? Vielleicht tragt ihr auch garkeinen Schmuck? Dann nennt mir den Grund. (…) ich möchte, dass ihr eure Schmuckschatullen für mich öffnet und mir einen Blick gestattet.“

Da ich immer Schmuck trage und mir mancher davon viel bedeutet, ist das eine für mich passende Blogparade. Ob ihr also wollt oder nicht – hier kommt mein Schmuck. 😀

1. Totenkopfkette – Ein echtes Unikat, Handarbeit und Geschenk meiner besten Freundin, die ich seit meinem 3. Lebensjahr kenne, mit der ich mich ohne Worte verstehe und die seit ein paar Jahren in London wohnt und dort Mode designt. Die doppelreihige Kette ist riesig und daher nur selten passend, aber wenn dann ist sie der Knaller! Wurde in London bereits einzeln zu horrenden Preisen verkauft.

2. Seepferdchenkette – Ebenfalls ein Geschenk meiner Freundin, ebenfalls riesig. Es passt so schön zu mir und ich mag es, wenn es an meinem Hals baumelt.

3. Silbermedaillon – Eine meiner meist getragenen Kettenanhänger. Gehörte einmal meiner Uroma, die ich leider nie kennen gelernt habe, und ist somit richtig alt. Da ich alles mag, was Schnörkel hat, passt auch diese Kette wunderbar zu mir.

4. Aborigine Kette / Armband – Eines meiner liebsten Mitbringsel aus Australien. Ich trage die Kette als Armband und habe dies auch während meiner gesamten Reise nach meinem Praktikum getan. Sie erinnert mich also an all die wunderbaren Orte und Dinge, die ich erlebt habe. Ich hab sie auf meiner Sonnenaufgangs-Tour am Uluru (Ayer’s Rock) im Kulturzentrum des dort lebenden Anangu Aborigine-Stammes gekauft und sie wurde von einem Aborigine gefertigt. Auch, weil mich deren Kultur schon seit Jahren interessiert, bedeutet mir die Kette viel. Sie besteht aus Outback-Früchten und man kann einen verbrannten Geruch riechen, weil die Löcher für die Kette in die Früchte gebrannt wurden. Leider verfliegt der Geruch langsam aber sicher.

5. Kette mit 2 Anhängern – Die trage ich nun schon seit einer ganzen Weile. Den Silber/Bernstein Anhänger hat mir meine Mama geschenkt, schon alleine deshalb bedeutet er mir viel. Die Muschel hab ich in Town of 1770 /Agnes Waters zusammen mit einer weiteren (die leider nicht über das Lederband passt) am Strand gesammelt, um mir daraus eine Kette zu machen. Auch sie ist für mich ein Erinnerungsstück, welches mich gedanklich wieder nach Australien beamt.

6. Ringe – Den linken trage ich seit geschätzten 8 Jahren. Ich habe ihn in Cadaqués in Spanien gekauft, das etwa zehn Jahre lang für mich mein Urlaubsziel war. Dort ist mein taucherisches zu Hause und ich habe dort unendlich viele positive, aber auch viele negative Dinge erlebt. Der Ring ist für mich Cadaqués. Und es ist das einzige Schmuckstück, bei dem ich abergläubisch bin. Sollte ich ihn einmal verlieren, habe ich Angst, dass mir was passiert. Ich weiß nicht warum, aber das war schon von Anfang an so. Dass er mir im Winter ständig vom Finger fällt, weil er mir mit kalten Händen zu groß ist, ich ihn aber trotzdem noch nie verloren habe – auch nicht unter Wasser – tut sein Übriges. Jedenfalls bekam ich ordentlich Muffensausen, als ich ihn im März vor einer 600 km langen Autofahrt verloren hatte und einen ganzen Tag nicht wiederfand. Kurz vor der Abfahrt tauchte er jedoch wieder auf. Der rechte Ring ist mein Verlobungsring und dazu gibt’s natürlich noch einen zweiten. Mehr jedoch nicht, denn ich habe sie von einer Mittelalter-Schmiedin speziell für uns entwerfen und fertigen lassen. Da er mir auf dem Ringfinger zu groß ist, trage ich ihn am Daumen, was die Leute regelmäßig verwirrt. Die Ringe und auch unsere Verlobung waren jedoch kein Zeichen für andere Leute, sondern für uns, von daher ist es egal, an welchem Finger der Ring sitzt.

Danke für diese schöne Blogparaden-Idee und an Sari, bei der ich sie gefunden habe.

Advertisements

6 Antworten to “Wie ich mich schmücke – Blogparade”

  1. maya Dienstag, Mai 20, 2008 um 11:43 #

    Und ich bedanke mich bei dir für’s mitmachen und für die vielen Buchstaben 😀

  2. Stromfrau Dienstag, Mai 20, 2008 um 14:59 #

    Das ist ja wirklich mal ne nette Idee, die du zum niederschreiben aufgegriffen hast und jetzt weiß ich wieder ein bissel mehr über dich ;o)

    Küssle

  3. Sven Mittwoch, Mai 21, 2008 um 12:11 #

    du bist verlobt? o.O wearum hast Du mir das nie gesagt? :/

    ach herrje … ich hab ja auch so einen =)

  4. paleica Montag, Mai 26, 2008 um 20:42 #

    das silbermedaillon ist wunderschön!

Trackbacks/Pingbacks

  1. eisitu » Blog Archiv » Auswertung der Blogparade “Schmuckstücke & Lieblingsteile” - Montag, Juni 2, 2008

    […] Prinzzess’ Ringe symbolisieren 3 Menschen, die ihr am wichtigsten sind. Der Schmuck von Muschelschubserin ist außergewöhnlich und erzählt viele Geschichten. Kathi gewährt uns einen […]

  2. schmuckstücke und lieblingsteile – blogparade | EBM-Mietze - Montag, September 7, 2009

    […] liebe muschelschubserin hat in ihrem blog den artikel “wie ich mich schmücke” verfasst. die idee hat mir gefallen und so greife ich das an dieser stelle mal auf und zeige […]

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s