Mini-Rettungsaktion

23 Apr

Da sitz ich heute morgen tirilierend und Schwachsinn zwitschernd vor unseren beiden Wellis und was sehe ich da im Badehäuschen? Einen kleinen Marienkäfer, mit grad mal zwei süßen schwarzen Punkten auf dem Rücken und lang ins Wasser hängenden Beinchen. Och, das ist aber schade, sag ich zu „Professor Dr. Dr. Dr. Augustus van Dusen“ und „Inspektor Karuso“ beim Anblick des offenbar ertrunkenen Käferlis. Ich glaube, es war sogar der erste, den ich dieses Jahr gesehen habe.

Nachdem wir drei uns ausgiebig über diesen schönen Morgen ausgezwitschert haben, nehme ich das Badehäuschen ab, um das Wasser neu aufzufüllen und den armen Käfer zu entsorgen. Und plötzlich fängt er wie wild an zu strampeln. Huch, der lebt ja noch! Ich hab ihm schnell ein Stückchen Klopapier als Rettungsanker hingehalten, er kletterte etwas erschöpft daran hoch und erholte sich dann auf der Fensterbank.

Schön, hab ich meine gute Tat heute schon getan, freute ich mich und erklärte meinem Schatzi, warum auf der Fensterbank seines Badezimmers ein Stück Klopapier liegt. Sagt er: „Haste gut gemacht, Pamela!“ 😀

Foto: © JPW.Peters / Pixelio

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5 Antworten to “Mini-Rettungsaktion”

  1. Stromfrau Mittwoch, April 23, 2008 um 15:07 #

    Bin supermüde und schlaf ein, aber ob das der einzige Grund ist, warum ich nicht über Pamela lachen kann? WER oder was ist PAMELA???
    Aber: gut gemacht in jedem Fall. Wellis mögen doch auch keine Marienkäfer… *glaub*

  2. Muschelschubserin Mittwoch, April 23, 2008 um 15:18 #

    Baywatch, Schatzelein, Baywatch-Pamela.

  3. Sven Mittwoch, April 23, 2008 um 17:00 #

    Das schwierigste war, Sonja aus dem Badehäuschen zu bekommen … -.-

  4. localhorst Donnerstag, April 24, 2008 um 01:00 #

    Bist ja genau wie ich, ich kann noch nicht mal eine nervige Mücke kleinhauen 🙂 geschweige den eine Fliege. Am mitleidigsten bin ich allerdings immer bei den Motten, schöne Tiere, auch mitten in der Nacht 🙂

  5. Muschelschubserin Donnerstag, April 24, 2008 um 12:06 #

    Das mit den Mücken hab ich mir in Australien angewöhnt. Irgendwo muss ja auch mal gut sein. 😀 Fliegen fliegen bei mir aus dem Fenster, lebend. Oder sie landen im Terrarium. Motten, naja, kommt drauf an. Die stauben so blöd, wenn man drauf haut. Und manche sind wirklich schön, oder auch zu groß, um die platt zu machen. Die werden wenn möglich und nicht massenweise auftretend auch gerettet. Ebenso Spinnen.

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