Nach der Sprengung: Wie herrlich…

1 Apr

…diese Idylle doch ist, in die ich zurück gekehrt bin. Diese Ruhe, dieser wunderschöne Ausblick, diese Naturgeräusche! Ideal zum Lernen, zum Abschließen einer Studienarbeit am Schreibtisch direkt nebenan und zum Schreiben einer Diplomarbeit. Was bin ich froh, dass ich endlich wieder zu Hause bin. Ich konnte das Vogelgezwitscher, das Plätschern des See-Wassers und das Gequake der Enten auch echt nicht mehr hören, die schneebedeckten Berge hinter dem See nicht mehr sehen. Endlich kann ich mich wieder richtig auf meine Arbeit konzentrieren, in aller Ruhe und allem Frieden.

Bis vor Kurzem sah es übrigens erst so aus wie auf dem linken Foto, wenn ich aus dem Schlafzimmerfenster geblickt hab, nach der Sprengung so wie auf dem rechten. Das Video (Ton an!) zeigt den Blick aus dem selben Fenster, eineinhalb Monate später.

vorhernachher.jpg

→ Sprengung? Welche Sprengung?

10 Antworten to “Nach der Sprengung: Wie herrlich…”

  1. spinpoint Dienstag, April 1, 2008 um 15:56 #

    .. na Natur pur würde ich sagen. Hab am Wochenende noch nen Beitrag zur A40 in der Glotze gesehen. Da wurden Bäume schon als störend bei dem Blick auf einen Zechenturm bezeichnet (viel zu viel Natur im Pott). Wenn ihr also keine Bäume im Pott wollt, dann sind die natürlichen Geräusche wohl Autos, Bagger, die beste Luft für einen echten Pottler (oder wie heißen die Urmitbewohner?) wohl der Duft von Abgasen gemischt mit dem frischen Duft einer Currywurst aus der Trinkhalle seiner Wahl… 😉 LG

  2. Muschelschubserin Dienstag, April 1, 2008 um 16:27 #

    Uiui, mit solchen Thesen wagst du dich aber seeehr weit aus dem Fenster. 😀 Ich lass mich jetzt mal nicht darüber aus, obwohl es das wert wäre. Nur neige ich bei diesem Thema dazu, in Überlänge zu geraten. *g* Und dafür hab ich grad keine Zeit.

    Ich denke schon seitdem ich diesen Blog gestartet habe über eine Serie über den Ruhrpott nach. Die Seiten zu zeigen, die Auswärtige nicht kennen und von denen sie nicht einmal ansatzweise ahnen, dass es sie gibt. Eine Nacht-Fotoserie zu machen über Dortmund. Zu zeigen, warum ich den Pott für eine der interessantesten Regionen Deutschlands halte. Und meine ganz persönliche Zugezogenen-Liebeserklärung an den Pott zu formulieren. Leider fehlt mir vor allem die Zeit für so eine Serie. Deshalb hab ich bisher nur den Bericht über den Rombergpark geschafft.

    Aber das Reviersternchen und auch Klaudia von Ruhrgebiet für lau haben da durchaus einige Leckerlis zu bieten gehabt in der Vergangenheit (s. Blogroll).

    Es liegt mir jedenfalls mehr als fern, mit diesem Beitrag irgendwelche Vorurteile gegen den Pott zu schüren. Das hier ist Großstadt, und ich wohne mitten im Zentrum – mit „typisch Pott“ hat das nun wirklich nix zu tun. 😉

    Wobei das natürlich, wie du hoffentlich weißt, nicht bös gemeint ist oder so. Ich begegne diesen Vorurteilen bloß andauernd und es lässt mich nicht kalt, weil ich den Pott ganz anders kennen gelernt habe – und das ohne Voreingenommenheit, weil ich eben gar nicht hier her komme.

  3. brandenburgerin Dienstag, April 1, 2008 um 19:18 #

    iss ja die hölle, wann wollen die denn fertig sein? ich meine so komplett mit aufräumen und neubauen..

  4. Muschelschubserin Dienstag, April 1, 2008 um 19:20 #

    2010. Bis dahin bin ich aber vermutlich längst hier weg. Zumindest aus der Wohnung, vielleicht auch aus Do. oder sogar D. 😀 Trotzdem: Ist noch ne ganze Weile hin und kommt mir grad gar nicht so gut aus mit dem Krach.

  5. spinpoint Dienstag, April 1, 2008 um 22:52 #

    …bin stark für diese Serie… gaanz stark, denn ich freu mich insbesondere auf die Nacht-Fotoserie, weiß nämlich zumindest ein bißchen, wie gut Du fotografieren kannst… und natürlich weiß ich, dass das nicht böse gemeint ist.. kenn dich nämlich auch ein bißchen… Lg

  6. Stromfrau Mittwoch, April 2, 2008 um 09:32 #

    2010. Bis dahin bin ich aber vermutlich längst hier weg.

    Oha… ;o) aber du schickst mir doch deine neue Adresse? *liebguck*

    Ich liebe den Pott auch, bin gebürtige Essenerin und liebe Zechen, Industrie, rauchende Schlote, Sprengungen… am 06.04. um 10.00 Uhr wird übrigens wieder was gesprengt: ein Schornstein in Castrop-Rauxel!

    Also genieße weiterhin den Blick aus deinem Schlafzimmerfenster und halt durch! Knutschi

  7. Muschelschubserin Mittwoch, April 2, 2008 um 19:23 #

    @spinpoint
    Fein, fein und danke. 🙂

    @Stromfrau
    Muss ick nu durch, werd ich auch irgendwie durchstehen, notfalls mit nem Tinnitus. 😀 Ist ja auch nicht so, als wäre ich Baustellen nicht gewöhnt. Ich sach nur WM-Vorbereitungen. Ansonsten: Jau, Ruhrgebiets-Romantik hat was, das kann sogar ich mittlerweile nachvollziehen. 🙂

  8. Jakob Samstag, April 19, 2008 um 23:58 #

    Edit von der Muschelschubserin: Gelöscht wegen Doppelkommentar. Ich finde, einmal reicht. Alles andere ist Spam.

Trackbacks/Pingbacks

  1. Lärm im Kopf « Muschelschubserin - Freitag, Mai 16, 2008

    […] des Presslufthammers doch phasenweise arg zusetzen. Es ist stellenweise noch schlimmer als ich mit diesem Video zeigte – und sie fangen neuerdings schon zwischen 6 Uhr und 6.30 Uhr […]

  2. Baustelle Volkswohl Bund - Es tut sich mal was « Muschelschubserin - Montag, Oktober 27, 2008

    […] gucke, und wie es nach der Sprengung aussah, hab ich ja schonmal gezeigt. Auch, wie es sich im April anhörte. Und im Mai immernoch, auch in meinem Kopf, wenn es draußen längst still war. Im Juni, Juli, […]

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