DVD-Wochenende: Kurze Film-Reviews

8 Okt

Hier mal eine kurze Film-Review über die vier Filme, die ich am Wochenende gesehen habe:

  • Nachts im Museum“ – Dafür, dass es eine Komödie ist, dazu noch eine amerikanische, und dass ich keine Komödien mag, erst recht keine amerikanischen, fand ich ihn nett und gebe eine Zwei minus. Ich konnte sogar mal lachen, die Animationen sind nett gemacht und fantasievoll und dass die Werbung verspricht, es sei ein Film für die ganze Familie, stimmt meiner Meinung nach. Die Kinder haben einiges zu Lachen und Mama und Papa sitzen nicht dahinter und langweilen sich zu Tode, sondern dürfen sich ebenfalls über den Ideenreichtum freuen. Für eine Familie wäre er daher möglicher Weise mehr wert als eine Zwei minus.
  • Hannibal Rising“ – Ach du Schreck! Oh Wunder, wer hätte das gedacht, dieser Film ist ziemlich krank! Ich kann auch Hannibal Rising nicht eine gehörige Portion Fantasie absprechen, aber das ist auf Grund der Story klar und da man die folgenden Teile kennt, erwartet man ja auch eine ordentliche Portion Grusel, Wahn und Abscheu in dieser Vorgeschichte zu „Das Schweigen der Lämmer“, „Roter Drache“ und „Hannibal“. Absolut beeindruckt bin ich vom Spiel des Hauptdarstellers, Gaspard Ulliel, der meiner Meinung nach eine herausragende Glanzleistung hingelegt hat. So jung und doch so böse, könnte man sagen. Klasse gespielt und die perfekte Besetzung für diese zwiegespaltene Rolle – gefangen zwischen Wahn, Rachegelüsten und Sensibilität. Wenn der mich so böse angucken würde, würde ich mir gleich mal die Hosen vollmachen. Ich gebe ebenfalls eine Zwei, jedoch mit einer Eins plus für Gaspard Ulliel. Er hat mich ähnlich beeindruckt wie Ben Wishaw in „Das Parfum“. Und das nicht nur, weil er einfach toll aussieht.
  • Nummer 23“ – Dieser Film entspricht meiner Meinung nach den Kritiken. Jim Carrey zeigt sich in einer für ihn absolut ungewöhnlichen Rolle und spielt diese sehr gut. Dieser Mann kann eindeutig mehr als albern sein und ich hoffe, ihn noch öfter in ernsteren Rollen sehen zu dürfen. Die Story ist allerdings nicht so stark wie ihr Hauptdarsteller und das Ende ist relativ leicht vorhersehbar. Sie ist nicht schlecht, aber auch kein Knaller. In zwei Worte gefasst würde ich den Film als freakigen Thriller bezeichnen. Nolte: 2,5.
  • The Reaping“ – The Reaping gehört zu den Filmen, in denen Gut gegen Böse antreten. Gott gegen den Teufel, die Wissenschaft gegen die Religion. Die Frage ist nur, wer hier wer ist. Hilary Swank ist die Wissenschaftlerin, soviel ist klar. Ob die biblischen Plagen, die über ein kleines amerikanisches Dorf hereinbrechen aber nun die Rache Gottes, eine Botschaft Satans oder doch alle wissenschaftlichen Ursprungs sind, bleibt zunächst offen. Hilary Swank spielt natürlich sehr gut und sticht heraus, jedoch ringt ihr der Film keine Höchstleistung ab. Was meiner Meinung nach an der Story liegt, die hat nunmal dank des mittlerweile fast schon ausgelutschten Themas kein Top-Niveau. Trotzdem sind die Effekte gut, man ahnt das Ende nicht direkt voraus, schwankt vielleicht sogar mal in seiner Meinung, wer der Gute und wer der Böse ist. Ich gebe eine Zwei.
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2 Antworten to “DVD-Wochenende: Kurze Film-Reviews”

  1. dummfisch Dienstag, Oktober 9, 2007 um 12:37 #

    Mooment mal, Sonja! Sprechen wir von diesem WE?! Das mit den meisten Sonnenstunden des Jahres? Tsss …

  2. Muschelschubserin Dienstag, Oktober 9, 2007 um 15:38 #

    Ja, aber selbst da ging die Sonne so gegen 20 Uhr unter. 😀 Und vorher saßen wir auch nicht vorm TV. Ich für meinen Teil war Samstag auf nem riesigen Stoffmarkt in der Innenstadt und Sonntag hab ich vorm Krankenhaus Kaffee getrunken. Ich war also beide Tage draußen. Genehmigt? 😉

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