Airlie Beach / Whitsunday Islands – Backpackerparadies und Traumstrand

24 Apr

Nach der Yongala hab ich mal wieder einige Stunden im Bus verbracht und bin weiter gen Sueden nach Airlie Beach gefahren. Airlie Beach ist der Himmel fuer alle Backpacker was Praktikabilitaet angeht. Cairns ist ja schon stark von Backpackern bestimmt, Airlie Beach scheint nur wegen ihnen zu existieren. Im Prinzip besteht es aus eineinhalb Strassen, Supermarkt, 24 Stunden offene Pharmacy, Booking Agency an Booking Agency und eine immense Auswahl an Hostels fuer nur eineinhalb Strassen. Abends ist Party mit Livemusik, der Strand liegt buchstaeblich vor der Tuere und wer Angst vor den gefaehrlichen Stingern hat, kann in der praktisch und huebsch angelegten Lagune baden gehen. Innerhalb weniger Schritte (vom Greyhound kann man natuerlich gleich zum Hostel laufen, einige Hostels holen aber auch ab) kriegt man ein Bett, was zu essen, ein Bier, nen Sonnenbrand und all seine Touren gebucht.

Dabei ist das auch so ziemlich alles, was dieser Ort zu bieten hat. Er ist naemlich hauptsaechlich Tor zu den Whitsunday Islands, die weltweit als bestes Segelgebiet und fuer den schoensten Strand ueberhaupt beruehmt sind. Auf diese knapp ueber 70 Inseln hab ich mich schon von Deutschland aus gefreut, da ich etliche Fotos gesehen habe und es einfach faszinierend fand. Im Nachhinein muss ich sagen, Whitehaven Beach auf Whitsunday Island selbst auf ner Postkarte zu sehen ist schon ein Traum. Aber mit wenigen anderen an diesem Strand zu liegen, in 30 Zentimeter tiefem Wasser und dem weissesten Sand weltweit, umgeben vom tuerkiesesten Meer und toller Buschlandschaft – das Gefuehl passt auf keine Postkarte und kann ich auch beim besten Willen nicht in Worte fassen. Das muss man einfach mal gemacht haben, ich werde das nie vergessen! Das war dermassen schoen, es liegt auf der Grenze zu ‚zu kitschig um wahr zu sein‘. Das Opernhaus und Ayer’s Rock kommen einem auf den ersten Blick bekannt vor. Es ist fast schon nicht mehr aufregend, sie zum ersten Mal zu sehen. Zu oft hat man sie auf Bildern gesehen. Whitehaven Beach jedoch liess mein Herz hoeher schlagen und meine Kinnlade ne Weile gen Tiefsee klappen.

Natuerlich war ich hier auch tauchen, in der bekannten Mantaray Bay vor Hook Island. Mantarochen gabs zwar nicht, dafuer aber schoene Korallen, den ortsansaessigen Riesen-Napoleon Elvis, grosse Fledermausfische und viel netter Kleinkram. Leider war nur auch hier die Sicht – wie bisher ueberall wo ich am Great Barrier Reef war – recht schlecht.

Am naechsten Tag hab ich endlich das gemacht, was ich schon in Sydney machen wollte. Ne Segeltour konnte ich nicht mehr unterbringen, aber in ein Kajak hab ich mich begeben. Einen halben Tag lang sind wir in der Gegend rumgepaddelt, an den Inseln entlang, Mangroven und mit kleiner Pause an einem Ministrand. Es war anstrengend, beruhigend und entspannend zugleich und ich habe auch dies unendlich genossen.

Gerne waere ich mal wieder laenger geblieben, aber die Zeit lief und ich hatte noch etliche hundert Kilometer zurueck zu legen.

Infos zu den Touren:

Mantaray Tours: Tagestour mit einem Motorboot, angenehme Gaestezahl und sehr sympathische Crew. Man wird essenstechnisch gut versorgt, macht einen kleinen Buschwalk auf Whitsunday Island zum Lookout, verbringt ein paar Stunden ohne Programm am Strand (herrlich!!!), dann geht’s zur Hook Island, wo auf Wunsch geschnorchelt oder getaucht werden kann (Anfaengertauchgaenge werden auch angeboten). Hook Island gilt als eines der besten Tauchgebiete in den Whitsundays. Unbedingt Kamera und was zu trinken fuer den Strand mitbringen. Der Sand ist dermassen weiss, dass man ohne Sonnenbrille bald nix mehr sehen kann. Tolle Tour mit viel Freizeit. Perfekt, wenn man wenig Zeit hat und sowohl den weltberuehmten Strand ‚erbaden‘ als auch Tauchen will. Alles Equipment ist inklusive. Tour bekommt ueberall positives Feedback und ist eco-zertifiziert. Schade nur, dass es kein Segler ist.

Salty Dog Kayaking: Halbtagestour (die fuer einen Anfaenger fand ich reicht) mit genuegend Verschnaufpausen und kleinem Picknick an einem abgelegenen Ministrand. Fuer 70 Dollar fand ich nicht grad billig. Es werden auch ganztaegige Touren angeboten, man kann sich als Erfahrener Kayaks ausleihen und kann sogar 6-taegige Kayak- und Campingtouren machen.

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4 Antworten to “Airlie Beach / Whitsunday Islands – Backpackerparadies und Traumstrand”

  1. Babs Dienstag, April 24, 2007 um 07:22 #

    Cooool!

  2. Torsten Dienstag, April 24, 2007 um 11:38 #

    Hey, ist ja Wahnsinn, was du so erlebst. Habe mich mal nach ner Woche im Schnee und ner Woche Sprechstundenmarathon wieder auf den neusten Stand gebracht und ich kann nur sagen. „Ich will auch da hin.“
    Ich wünsche dir ne schöne Restzeit und nen guten Heimflug.
    G&K, Torsten

  3. GunGirl Freitag, April 27, 2007 um 23:22 #

    wahnsinns-türkis! *staun*
    liebe grüße
    :o)

  4. Muschelschubserin Samstag, April 28, 2007 um 08:00 #

    Dabei sind meine Fotos wirklich eher schlecht, weil da grad ne Wolke alles dunkler macht und ausserdem Flut war. *g* Hab massenweise schoenere gesehen.

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