Die Kehrseite der Medaille: Kakerlaken

13 Feb

Nach meiner Andeutung gestern sollte ich heute wohl mal ueber eine der weniger schoenen Seiten Sydney’s berichten: Kakerlaken! Die sind hier naemlich ziemlich weit verbreitet, begegnen einem nachts auf den Strassen und zum Teil auch mehr oder weniger oft in den Haeusern. Den Anblick an sich bin ich gewohnt, mein Schatzi hat schliesslich einige exotische und somit riesengrosse und laute Arten davon im deutschen Wohnzimmer – im Gegensatz zu hier aber in ordentlich verschlossenen Faunaboxen. Und ich muss sagen, denen nachts im Bad oder im Schlaf- beziehungsweise Wohnzimmer zu begegnen ist nicht gerade mein Ding.

Samstag war ich zu Besuch in einem Haus, da hat es nur so gewimmelt. Das Grillfleisch haben wir letzten Endes lieber in der Pfanne ge“grillt“, da uns ne Kakerlake waehrend der Jagd in den Grill gefallen ist. Und staendig liefen diese Viecher durchs Wohnzimmer. Fast alle meiner Bekannten aus der Schule haben Kakerlaken in ihren Gasthaeusern. In meinem alten zu Hause waren ebenfalls welche. Eine wohnte glaube ich im Badezimmerschrank. Da ich jede Nacht aufwache und ins Bad gehe, lief sie mir foermlich jede Nacht ueber die Fuesse. Auch in der Dusche bin ich mal drueber gestolpert. Ich wartete staendig darauf, welche in meinem Zimmer zu sehen.

Ich mag die Viecher jedenfalls nicht. Zum Glueck ist mein jetztiges zu Hause nicht befallen. Es gibt halt solche und solche Haeuser. Mit Dreck hat das nix zu tun. Das ist hier einfach so.

Was gibt’s sonst noch Neues? Heute bekommen wir einen neuen Studi ins Haus. Ich werde wiedereinmal mit einem Brasilianer zusammen wohnen, bin schon sehr gespannt! Das ist das erste Mal, dass ich diejenige bin, die schon da ist und nicht diejenige, die (notfallmaessig und leicht veraengstigt) ankommt. Sollte mir doch mal irgendwas ekliges Mehrbeiniges im Haus begegnen, bin ich ab heute relativ sicher, dass ich brasilianische Hilfe rufen kann. Meiner Erfahrung nach sind die da naemlich unempfindlicher als so’n ungeziefer-hypersensibler Mitteleuropaeer.  🙂

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12 Antworten to “Die Kehrseite der Medaille: Kakerlaken”

  1. Micha Dienstag, Februar 13, 2007 um 07:15 #

    Hehe. *Kakerlakengeräusche.mach* (was machen die? Die *schnurpzen* bestimmt.)
    Also: *schnurpz* *g*

    Das erinnert mich alles an meine frühe Jugend und eine Folge von „Alf“, wo er das Vieh mit irgendwas eingesprüht hat und es mutiert ist und am Ende so groß wie ein Mensch war. Ich kann Dir sagen, solange sie nicht soooo groß sind *zeig*, brauchsu keinen Respekt haben.

    … obwohl …
    Angeblich überleben sie ja einiges. Hm, vielleicht doch lieber in Deckung gehen? Egal. Lad‘ sie, wenn sie so groß werden, einfach auf ein Bier in die Garage ein und lass‘ sie aus Eimern trinken! Dann hast Du neue Freunde.

    *abmeld*
    🙂 :*

  2. Stromfrau Dienstag, Februar 13, 2007 um 08:58 #

    Mich schüttelt´s und zwar in einem durch… selbst der Gedanke an Kakerlaken in Boxen bei Sven zuhause lassen mich schon ordentlich gruseln, aber wenn ich mir vorstellen soll, dass dir mir quasi ohne Vorwarnung über die Füße fallen…. bääääääääääääh. Ich glaube, ich würde mich jedes Mal zu Tode schreien. Ich weiß; es sind auch nur Lebewesen; versuche mir auch jedes Mal einzureden, dass es ja nur etwas größere Käfer sind, aber selbst bei dem Wort Käfer graust es mir… Für sowas bin ich einfach nicht gemacht – weicht von mir… ;o)

    Gut, dass du das erwähnt hast… jetzt hab ich wenigstens nen triftigen Grund, nicht nach Australien zu kommen *gggg*

    PS: Nichmal töten kann man die, weil die sonst sicherlich so richtig knacken… liiiih. So – Herpes vorprogrammiert wegen Ekel – in bin raus…

  3. Babs Dienstag, Februar 13, 2007 um 09:35 #

    Kakerladen sind Freunde. Kakerlaken sind Freunde. Kakerlaken sind Freunde. Kakerlaken sind Freunde. Kakerlaken sind Freunde.

    …unser Mantra in der Selbsthilfegruppe.

    Bammel-Vor-Kakerlaken-Babs

  4. Stromfrau Dienstag, Februar 13, 2007 um 16:19 #

    Ommmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm… *lol*

    Ekel-Vor-Kakerlaken-Mel

  5. Sven Dienstag, Februar 13, 2007 um 20:06 #

    Wir machen hier mal n legga Desensibilisierungs-Workshop meine kakerlakenfürchtenden Herzchen … danach habt Ihr weder Angst noch Scheu und behandelt sie, als wären sie Eure besten Freunde. Auch ich gehe während Sonja in Down Under ist mit Kaki ins Kino, teile mit Laki das Selbige und frühstücke zusammen mit Karli1 – Karli 1000 jeden morgen Frühstücksflocken. An Familie habe ich dabei noch nicht gedacht. Der Begriff Alimente bekommt da völlig neue Dimensionen … -.-

    @Micha: Sie zischen wie als wenn aus einem Fahrradreifen Luft entweichen würde … oder aus dem, der drauf sitzt.

    LG
    Prof. Dr. B. Svezymek

  6. Babs Dienstag, Februar 13, 2007 um 20:51 #

    Sehr geehrter Prof Dr Svezymek,

    mit allergrößtem Bedauern muss ich leider meine Teilnahme an Ihrem Workshop absagen. Ich bin beruflich/privat/sonstwie verhindert.
    Vielen Dank für Ihr Engagement und beste Grüße an Ihre Familienmitglieder!
    Bammelbabs

  7. Zaubermaus Dienstag, Februar 13, 2007 um 21:31 #

    Egal wann der Workshop ist, ich hab schon was vor!;)))

  8. Muschelschubserin Dienstag, Februar 13, 2007 um 23:32 #

    Grins, Sven. Das vermisse ich mit am meisten, deinen sagenhaften Humor! 🙂

  9. Sven Dienstag, Februar 13, 2007 um 23:47 #

    Wieso Humor? Ich verstehe das nicht. Ich mache Euch ein ernstzunehmendes Angebot und keiner will?!
    Wie wäre es stattdessen mit Spinnen?

    Ich habe noch etwas Wolle da … -.-

    Gute N8 😛
    Sven

  10. Muschelschubserin Mittwoch, Februar 14, 2007 um 03:07 #

    Lach, du bist bekloppt! Spinner! Hihi… Ich wuerd gerne ein bisschen mit dir… spinnen…aeh…. Happy Valentine’s Day und so, nech?

  11. Babs Mittwoch, Februar 14, 2007 um 08:56 #

    Sehr geehrter Sven…

    DU HAST SE WOHL NICHT ALLE?!?!?!?!?!

    SPINNEN????????????????????????????

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  1. Zu frueh gefreut « Muschelschubserin - Mittwoch, Februar 21, 2007

    […] Valentinstag – Danketag Zu frueh gefreut Februar 21st, 2007 Urgs! Da schreibe ich noch vor wenigen Tagen gluecklich darueber, dass ich von den fast ueberall zahlreich vorhandenen Kakerlaken bis auf wenige Ausnahmen verschont […]

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