Obstsalat mit Beilage

6 Nov

Die Grippeviren greifen um sich, rette sich, wer kann! Die Hälfte meiner Bekanntschaft hat es schon dahin gerafft, die andere Hälfte kämpft noch tapfer gegen die kleinen fiesen Monster an. Da überlegt man sich drei Mal, ob man sich unbedingt in ein übervolles Wartezimmer setzen oder ob man irgendwelche Türgriffe unbedingt anfassen muss. Der Feind ist überall. In den letzten Tagen konnte mir das alles nichts ab, denn wer über Büchern brütet und deshalb das Haus nicht verlässt, der hat auch keinen menschlichen und bakteriellen Kontakt.apfel.jpg

Was man in dieser gefährlichen Zeit aber auf keinen Fall vergessen sollte, ist: Obst muss vor dem Verzehr gewaschen werden! Die Dringlichkeit dieses Gebots wurde mir heute schonungslos vor Augen geführt. Ich hörte im Supermarkt zunächst unbewusst irgendwo mehrmaliges fieses Niesen und Husten. Nicht kratzig, sondern den Geräuschen nach eher feucht-verschleimt. Beim dritten Mal drehte ich mich um. Hätte ja sein können, dass da wer Hilfe braucht. Uärgs, da steht die alte Dame, Verursacherin dieser Geräusche, vor den Äpfeln und niest und hustet da mal ordentlich drüber. Zwar so halb mit Hand vorm Mund, doch betätschelte sie mit dieser gleich anschließend wieder all die schönen Äpfel. Bah, wie eklig war das denn!? Da sag mir einer, Obst sei gesund.

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3 Antworten to “Obstsalat mit Beilage”

  1. MindMan Dienstag, November 7, 2006 um 00:30 #

    Ich sags ja immer, Obst ist ungesund und wird überschätzt… Aber mal ehrlich, das ist wirklich ekelhaft, manche Leute haben ein Benehmen wie Neandertaler, mich schüttelts.

    Da bin ich ja jetzt schon gespannt auf deine Berichte von Down-Under, mit welchen Gepflogenheiten du dicht dort rumärgern darfst…

    Aber um Erkältungen wirst du dir dort wohl eher keine Sorgen machen müssen.

    Also, schön weiter das Obst abwaschen und mit Sagrotan desinfizieren (zu Nebenwirkungen bitte den gesunden Menschenverstand fragen), noch einen schönen Abend und liebe Grüße
    Olli

  2. Andrea Dienstag, November 7, 2006 um 08:30 #

    um besonders halsschmerzen vorzubeugen, empfehle ich nicht nur den genuss von vitaminen, sondern auch den regelmäßigen besuch öffentlicher schwimmbäder. ich selbst habe mich am sonntag mittag (um die zeit schwimmen einem nicht so viele alte schnatternde schachteln in mauer-formation entgegen) wiedermal in die örtliche schwimmhalle geschleift und bei jedem ungewollten wasserschwapp in meinen luftholenden mund dachte ich… ignoriere, was da alles drinn sein könnte! ist bestimmt gut für den hals. oder galt das jetzt nur bei eigen-urin?

    (ich entschuldige mich für das unangenehme thema auf dieser doch recht seriösen plattform!)

  3. Muschelschubserin Dienstag, November 7, 2006 um 10:31 #

    „Seriöse Plattform!“ *grins*
    Also was Schwimmbäder angeht, bin ich mittlerweile sozusagen Expertin. Jeden Mittwoch Abend Flossen- und Apnoetraining in nem Bad aus den 50er-Jahren. Abends. Also nach Feierabend. Also zu dem Zeitpunkt, wo am meisten Dreck im Becken ist. Auf dem Boden. Apnoetauchender Weise. Mit Flossen, die alles aufwirbeln. LECKER!!!

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