Archiv für die Kategorie ‘On Tour’

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Mainz bei Nacht

Sonntag, November 1, 2009

Nach Bildern und Infos zur Altstadt und zum Dom, hier ein paar Nachtaufnahmen von Mainz. Die mag ich persönlich am liebsten.

Fotos: © Muschelschubserin

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Die Mainzer Alstadt (Teil 2): Dom St. Martin

Samstag, Oktober 24, 2009

Nachdem ich beim letzten Mal über die Mainzer Altstadt im Allgemeinen gebloggt habe, heute endlich der zweite Teil. Dieses Mal geht’s ausschließlich um den Dom St. Martin. Es gibt wirklich sehr viele Kirchen in Mainz und etliche davon sind sehenswert, darunter auch die Christuskirche auf der Kaiserstraße, die schon im letzten Beitrag erwähnte Kirche St. Stephan mit ihren blauen Chagall-Fenstern und St. Ignaz in der Alstadt (deren Inneres mich so beeindruckt hat, dass ich mich, obwohl ich die einzige Person drin war, nicht getraut habe, Fotos zu machen vor lauter Respekt – diese Orgel vor allem!). Ich habe mir aber speziell den Mainzer Dom rausgepickt, weil er in diesem Jahr seinen wohlgemerkt 1000. Geburtstag feiert und weil ich ihn mir auch von innen ausführlich angeguckt habe. Wer mehr darüber wissen möchte, surfe bitte hier entlang oder zu Wikipedia, wo es einen sehr ausführlichen Eintrag zum Dom gibt.

Ich wünscht, der Himmel wäre blau gewesen und hätte die Außenaufnahmen so von Natur aus wesentlich verschönert. Mehr Nachtaufnahmen vom Dom und weiteren Sehenswürdigkeiten bei Nacht gibt’s in diesem  Mainz-Beitrag.

Fotos: © Muschelschubserin

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Lecker Frühstück, Fachwerk und blaues Licht – Die Mainzer Altstadt (Teil 1)

Montag, Oktober 5, 2009

Auf geht’s durch die südliche Mainzer Altstadt, durch die ich am Sonntag nach einem tollen Frühstück geschlendert bin. Ich zeig’s euch:

Frühstück gab’s im Eisgrub Bräu, das mir meine Mitbewohnerin empfohlen hatte. Es ist ein sehr uriger Laden, trifft genau meinen Eisgrub-BraeuGeschmack, und man kann dort vorzüglich frühstücken. Für nicht zu schlagende 6,90 Euro gibt’s wirklich alles, was das Frühstücker-Herz begehrt, inklusive warmen Speisen wie Nudeln, Rührei, Suppe – alles vom Buffet, sprich: so viel man möchte, inklusive beliebig viel Kaffee und Tee.  Das Eisgrub Bräu ist oder war eine Brauerei und so befinden sich einige Stühle und Tische neben alten Brauerei-Kesseln. Die kleinen Räume sind alle unter einem alten Gewölbe untergebracht, die Möbel dunkel und abgewetzt, das Licht schummrig und überall hängen alte Relikte. Frühstück gibt’s von 9-12 und noch eine halbe Stunde vor Schluss fand ich trotz prall gefülltem Laden frisch belegte Platten vor. Das „Eisgrub Bräu“  ist ein idealer Startpunkt für eine anschließende Altstadt-Tour zu Fuß. Hier geht’s zur Homepage.

Das Frühstück hab ich anschließend vor allem auf der noch sehr gut und original (oder originalgetreu) erhaltenen und autofreien Augustinerstraße und ihrer StrassenschilderUmgebung abgelaufen. Wer ein bisschen Zeit mitbringt, kann viele Details entdecken wie Madonnenfiguren, schiefe Dachgiebel, schmiedeeiserne Laternen, schnuckelige alBadergassete Fachwerkhäuser, Brunnen, Asphaltierungen, Malereien an den Häuserwänden, Gässchen. In der Badergasse zum Beispiel gibt es einen kleinen Spielplatz, der hauptsächlich aus riesigen Badezuber-Teilen besteht (s. Foto). Bei der Orientierung helfen die Mainzer Straßenschilder: Blaue verlaufen parallel zum Rhein, rote führen zum Wasser. Dadurch wird ein Blick in den Stadtplan beinahe überflüssig.

Hier einige Fotos von Details und Straßenansichten (zum Beispiel Haus zum Spiegelberg, Kirschgarten). Ich find’s herrlich. Sollte ich nicht auswandern, möchte ich in sowas wohnen, mit einer knarzenden, uralten und durchgetretenen Holztreppe drin. :)

Etwas abseits der Augustinerstraße, aber fußläufig zu erreichen, steht der Fastnachtsbrunnen (seht ihr auf dem Foto auch Neptun und eine Meerjungfrau oder bilde ich mir das ein?). Außerdem geht es einen kleinen Hügel hinauf zur FastnachtsbrunnenKirche St. Stephan, die für ihre Kirchenfenster bekannt ist. Diese wurden nämlich vom Künstler Marc Chagall gestaltet, sind in Blautönen gehalten und vereinen christliche und jüdische Symbole und Szenen als Zeichen der Verständigung zwischen den Völkern und Religionen. Und sie sehen einfach geil aus. ;) Ich bin wirklich kein Kirchenmensch, aber diese Fenster haben mir richtig gut gefallen, weil sie den Innenraum der ansonsten recht schlichten Kirche in blaues Licht hüllen und wunderschön leuchten.

StephanFenster2

StephanBlau

+++ Über den StephanFenster3Mainzer Dom St. Martin, unbedingter Anlaufpunkt,  habe ich an dieser Stelle separat gebloggt. Gleiches gilt für Nachtaufnahmen von Mainz. +++

→ Meine Tour entsprach in etwa der Altstadt-Tour im Stadtführer „Mainz zu Fuß“ von Stefanie Jung (Societäts Verlag, ISBN 978-3-7973-1075-0). Wer sich ausführlich für die Gebäude (Grundrisse, Geschichte, Architektur) interessiert, dem sei der Stadtführer „Mainz“ von Baedecker (ISBN 978-3-87954-074-7) empfohlen. Er enthält keine Fotos und nur eine unübersichtliche Auflistung der Highlights, dafür aber Grundrisse der Gebäude und sehr detaillierte Infos zu den architektonischen und geschichtlichen Besonderheiten.

Fotos: © Muschelschubserin

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Ich hab heute…

Sonntag, Oktober 4, 2009

Mainzel

… direkt mal tourimäßig eingekauft (Mainzelmännchen, Postkarten und ein Poster von einem Kirchen(!!)fenster… ähem…) und schicke mit diesem ersten Motiv viele Grüße aus Mainz! Hab ne ganze Ladung Fotos aus der Altstadt im Kasten und gucke mal, ob ich die heute noch bearbeitet kriege. Wobei, hab ja sonst nix zu tun… Meine Mitbewohnerin hat mich nämlich heute morgen gleich mal für längere Zeit verlassen. Einsamkeiiiiit! Ist aber ein wenig spartanisch hier mit meinem PC (auch davon muss ich mal ein Foto machen) und tut am ganzen Körper weh, länger davor zu sitzen. Aber ich guck mal, was geht. Nen ersten Insidertipp, was Frühstück angeht, hab ich auch schon auf Lager.

Winke, winke aus Mainz auf jeden Fall. :)

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„Let there always be neverending light.“

Montag, September 28, 2009

Nachdem ich gestern Nachmittag übel geschwächelt habe und kurz davor stand, das Konzert abzusagen, hab ich mich am Abend doch noch ordentlich berappelt. Das konnte ja nu auch nicht sein, dass ich ein gefühltes Jahrzehnt hoffe, eines Tages VNV Nation zusammen mit spinpoint zu erleben, ich die Karte von ihm und Babs zum Geburtstag geschenkt bekomme, spinpoint absagen muss und ich dann auch noch schlapp mache. Nee, so nicht. Nach dem Motto „Jetzt erst recht“ hab ich mich aller Übelkeit zum Trotz begleitet von VNV aus der Dose selbst ein bisschen aufgemotzt und bin zum FZW gestapft. AUSVERKAUFT, hieß es auf der Website. Und so sah es auch gleich aus: Die Schlange wurde immer länger. Und dunkler. Im Vorraum fand ich Stromfrau samt Anhang (der ebenfalls immer größer wurde – keine Ahnung, wie viele Leute am Ende dazu gehörten). Mit Sätzen wie „Boah, hammer, siehst du geil aus“ und „Hey, du hast die Haare schön, Schatzelein“ haben wir uns begrüßt und sind dann auch direkt rein in die Halle.

Ich hatte gar nicht vor, mich zu betrinken. Ich schwör. Aber irgendwie kam es dann anders als geplant. Was vor allem daran lag, dass ich es von mir selbst sehr schlau fand, mir immer gleich zwei Biere auf einmal zu holen, damit sich die Häufigkeit halbiert, die ich mich durch das Gedränge zur Theke quetschen muss. Und ein Bier in jeder Hand ist ja irgendwie auch nervig, also muss eins schonmal schnell weggetrunken werden… Und bevor es immer enger wird und das Konzert richtig losgeht, geht man dann ja auch lieber noch ein paar Mal. Damit man auch vorher noch aufs Klo muss und nicht mittendrin… Ich hab mich dann also beim immer wieder leckeren Anblick von Sven Friedrich (u. a. Solar Fake) und zu Rotersand quasi „aus Versehen“ druckbetankt.

Zum Glück fördert Alkohol meine Tanzfähig- und -willigkeit enorm und das ist bei VNV Nation sehr praktisch. Ich hab irgendwann um mich rum alles ausgeblendet. Jetzt erst recht. Ich hab das für uns beide zusammen genossen, spinpoint. Es wäre aber mit dir noch toller gewesen, weil ich mir denken kann, wie du mitgefiebert hättest und wir uns gegenseitig angesteckt hätten. Aber ich hab versucht, alles rauszuholen, was ging. Ronan war richtig gut drauf, manches Mal gab’s laute Lacher, weil er mal wieder irgendwas Lustiges von sich gegeben hat. Ich fand die Lichtshow ziemlich beeindruckend, weil das die Stimmung noch weiter intensiviert hat. Der Sound war der Hammer, das FZW ist ganz klar ein absolut toller Ort für kleinere Konzerte – endlich gibt’s sowas (wieder) in Dortmund! Und das Publikum war meiner Meinung nach super drauf. Meine Stimmung schwankte von einfach abtanzen über lauthals mitbrüllen („No Surrender!!!!“) bis hin zum Unterdrücken allzu großer Gefühlsausbrüche. Obwohl ich zum Beispiel „Beloved“ gar nicht mal so gerne mag, lösten Ronans Einstiegssätze dazu ganz schönes Herzflattern aus. Schluck! Überhaupt. Die Lyrics immer. Als würde die Seele singen. Einziger Song, den ich vermisst habe, war „Rubicon“, das für mich wegen dem Text eine ganz besondere Bedeutung hat.

Ich bin nicht gut darin, Setlists aufzuzählen und solche Dinge. Es war ein hammer Konzert, auch wenn da dieser kleine Schatten drüber lag, dass einer fehlte. Ich hab VNV ungefähr sechs oder sieben Mal gesehen würde ich sagen und das war sicher einer der besten Auftritte, die ich live miterleben durfte. Selten so geschwollene Finger gehabt vom Klatschen. Selten  so gedacht „Jetzt erst recht“. Selten so nen großen Schwall kühles Bier im Ausschnitt gehabt, der in Zeitlupe Richtung Bauchnabööööl sickert. Selten innerlich so locker und frei gefühlt. Und selten so nach Hause geschwebt wie heute Nacht.

Mein persönlicher Höhepunkt war das allerletzte Lied, auf das ich seit der „Matter & Form“ bei jedem VNV Auftritt sehnsüchtig warte: „Perpetual“ (s. Video). Was für ein Oberhammer, das als Abschluss zu bekommen! Das Lied endete in einem vom Publikum minutenlang gesungenen „Let there be, let there always be, neverending light“. Ohne Musik. Nur diese Worte und ein den Kopf schüttelnder und sich nen Ast abfreuenden Ronan. „We’ve always wished the audience to just keep on singing at the end of this song. This is the first time it worked.“

Ich weiß nicht, ob das stimmt oder ob er das auf jedem Gig sagt. Ich jedenfalls hab noch immer nicht aufgehört. Na na nana nana na, na na nana nana na… :)

Perpetual:

Das Ende, wie es gestern klang (Video von Stromfrau, danke dafür!!):

Offizielle VNV Nation Website.

Offizielle deutsche Fanseite.

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Ostern 2009

Freitag, April 17, 2009

Ein flauschiges und stupsnasiges Etwas, ein bisschen Rottach-Egerner Nacht, ein fjordartiger, mit Eis bedeckter Stausee, eine bayerische Dorfidylle, der Spitzingsee, die Fluss-Auen der Isar und nackte Füße im Schnee.

Enjoy! :)

Fotos: Muschelschubserin und Veconja