Archiv für die Kategorie ‘Komisches’

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Material Girl – Ein Drama in wenigen Sekunden

Dienstag, August 11, 2009

Es gibt seit heute ein traumatisches Erlebnis mehr in der Kette traumatischer Erlebnisse meines Lebens.

Ich stapfe mit gezückter EC-Karte in die Bank und möchte Geld abheben. Ich komme von der Uni, letzte Sprechstunde vor der Abgabe meiner Diplomarbeit. Es gab lauter gute Nachrichten, mir ist ein Stein vom Herzen gefallen. Außerdem hab ich seit Wochen mal wieder etwas Luft geschnappt, war ein paar Minuten draußen. Und ich verdränge den Diplomstress an einem Müslibrötchen knurpsend. Alles gut also. Ich steuere auf den einzigen noch freien Geldautomaten zu – und sehe im Schlitz ein dickes Bündel bunter Scheine stecken!! Das Bündel war sicher einen Zentimeter dick, größtenteils 50er-Scheine, ein paar kleinere oben drauf. Ich denke: WHAT THE FUCK!? Oder sowas ähnliches. Gleichzeitig bricht in meinem Kopf im Bruchteil einer Sekunde ein Blitzlicht-Gewitter an Gedanken aus.

Ich drehe mich suchend um, mit offenem Mund, will jemanden ansprechen, aber wen und was soll ich sagen? Ist denn hier kein Bankangestellter? Ich kann das doch nicht einfach rausziehen. Nachher werde ich beschuldigt, es mitnehmen zu wollen. Wobei – vielleicht will ich das ja! Klar will ich! Und wie ich will! Her damit! Aber… aber… das geht doch nicht! Oder doch? Soll ich? Und wenn mich einer sieht? Vor meinem inneren Auge sehe ich eine Unterwasserkamera (davon träume ich seit Jahren). Ich sehe mich in Australien. Ich sehe tütenweise Einkäufe. Ich sehe innerhalb weniger Sekunden leuchtende, paradiesische Zustände und mich mittendrin!

Ich bin wesentlich materieller eingestellt, als mir bisher klar war.

Jedenfalls: Unauffälliges Verhalten sieht sicher nicht so aus wie das, was ich da veranstalte. Wie ein Hund, der seinem eigenen Schwanz hinterher rennt, drehe ich mich um die eigene Achse, suche mit Blicken nach Hilfe. Sehe wieder zum Automaten, auf die Scheine, wieder in den Vorraum der Bank. Warum kommt denn nicht endlich der Besitzer reingestürmt und erlöst mich von dieser Qual!? Also, wenn der jetzt nicht kommt, dann muss der ja mal sowas von oberdämlich sein, der hätte es ja gar nicht anders verdient! Es wäre Gerechtigkeit! Ich MUSS das Geld ja quasi mitnehmen bei so viel Blödheit!

Und dann, während ich innerlich zerreiße an meiner frühkindlichen Erziehung zu einem ehrlichen Menschen und der mit himmlischen Engelschören frohlockenden Versuchung vor meiner Nase, macht es „zzzzzt„. Und der Automat teilt mir mit, dass er das Geld wieder einzieht. Direkt vor meinen Augen. Auf dem Bildschirm steht der denkbar brutalste Satz: „Zu Ihrer Sicherheit.“

Ich könnte schwören, dieses Einziehen hat in Zeitlupe stattgefunden. Gaaaaanz langsam. Irgendwoher habe ich auch ein dreckiges, boshaftes, wahnhaftes Gekicher gehört.

Ich werde dieses Bild niemals vergessen.

(Und ziehe mich für noch knapp zwei Wochen wieder zurück ins Blog-Päusken – um einen mordsmäßigen Endspurt hinzulegen. ;) )

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Boobs!

Dienstag, Mai 5, 2009

Na, was rettet die Zeitungen wirklich? Ihr ahnt es:

Musical-Version des Liedes gefunden via Ostroplog. (Ich hatte letztens schon die erste Version des Liedes bei „Fremdlesen“ verlinkt, nur falls sich jemand wundert…)

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Geschützt: Von Verbrechern, Millionären und Hausfriedensbrechern – in einem Haus. Meinem.

Mittwoch, April 22, 2009

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Heute gelernt: Babypüpse duften nicht (nach Baby)

Mittwoch, Februar 18, 2009

Babys riechen gar nicht immer nach Baby. Von wegen reinlich-niedlicher Penaten-Duft, der Menschenherzen höher schlagen lässt. Von wegen samtweicher und buntblumiger Babyhauch. Wenn so ein Baby, und sei es ein noch so süßes, schnuckel-wuddeliges Mädel, mal so richtig einen fahren lässt, dann ist erstmal ordentlich Wind inner Bude. Erst flattern einem die Ohren. Dann beben die Nasenflügel. Und klein Baby brabbelt weiter völlig ungeniert und unschuldig wirres Zeug. Ich möchte gar nicht wissen, was da gebrabbelt wird. Stolzes Eigenlob vielleicht. Auch ich kann nach diesem äußerst sinnlichen Baby-Erlebnis heute nur noch ein dunkles, männliches RESPEEEEKT husten. :D

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Whatever!

Freitag, Januar 2, 2009

Was’n geiles Lied, ich hau mich weg! :D Das passt grad wie Faust auf Auge.

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Männer und Damenhygiene-Artikel

Montag, September 8, 2008

Schahaaatz, was hast du nun schon wieder bestellt?

Der Gute hatte letztens die grandiose Idee, lauter Gratisproben anzufordern, darunter auch einschlägige Damenartikel für mich. Jaja, er ist ja so selbstlos und denkt auch bei sowas an seine bessere (?) Hälfte. Heute flatterten neue Tampons in meinen Briefkasten – buchstäblich! Tampons mit Flügeln. Keine Ahnung, wofür Tampons Flügel brauchen!? Vielleicht fühlen sie sich von den Damenbinden diskriminiert oder von Energydrinks? Gleichberechtigung für alle, auch für Tampons. Oder so. Die Flügel jedenfalls sollen helfen, „Flüssigkeit aufzufangen und ins Tamponinnere zu leiten, die an gewöhnlichen Tampons vorbeilaufen kann“. Also ganz ehrlich und indiskret, bei mir läuft auch ohne Flügel nix vorbei. Aber gut. Es handelt sich hier ja ohnehin um eine „Geschichte voller Missverständnisse“, wie wir alle wissen.

Jedenfalls, was ich sagen wollte, mein Hase: Meine Tampons brauchen zwar eigentlich keine Flügel, aber damit kann ich schon wesentlich mehr anfangen als mit den Binden für schwache Blasen von letztens. :D