Archiv für die Kategorie ‘Dortmund’

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Noch 8 Tage - Die besten Infos zur Loveparade 2008

Donnerstag, Juli 10, 2008

Ich beobachte es seit einiger Zeit in meinen Blog-Statistiken: Die Loveparade 2008 rückt näher, die Betten in Dortmund und Umgebung werden knapp und somit landen auch mehr und mehr Leute auf diesem Blog, um sich über die Loveparade und vor allem den Streckenplan zu erkundigen. So war es wohl auch auf der Website der Stadt Dortmund, die durch unzählige Anfragen (laut Ruhr Nachrichten über 70.000 allein in der ersten Juliwoche) mittlerweile lahm gelegt wurde. “Aufgrund von Wartungsarbeiten ist diese Seite vorübergehend nicht verfügbar“, ist dort derzeit zu lesen. Das hat es meines Wissen nach noch nicht einmal während der Fußball WM 2006 gegeben, die ja unter anderem in Dortmund ausgetragen wurde.

Das heißt allerdings nicht, dass Wissbegierige, die nach Infos zur Loveparade suchen, sich gedulden müssen, bis diese Wartungsarbeiten beendet sind. Vor allem drei virtuelle Anlaufstellen versorgen Suchende mit Infos, Links und Tipps und schreiben schon jetzt die ersten Wettbewerbe aus:

  • Erste Anlaufstelle sollte natürlich die Website der Loveparade sein. Jede Menge Infos für Besucher, Fans und Anwohner, Neuigkeiten, Bilder und Hinweise zu Strecke, Zeitplan, Sicherheit und Sauberkeit werden hier gemischt mit Partyfeeling und Musik präsentiert. Jedes Mal, wenn ich diese Seite besuche, hab ich anschließend nen Ohrwurm von der diesjährigen Hymne. Keep rollin’, rollin’, rollin’!
  • Loveparade.dortmund.de ist die Dortmunder Website zum Mega-Event. Hier gibt es aktuelle und ältere News, es werden Helfer und Teilnehmer gesucht, Tickets verlost und Fotowettbewerbe ausgeschrieben. Allgemeine Infos zum Konzept und den Veranstaltungsorten im Ruhrgebiet bieten quasi den theoretischen Hintergrund. Und natürlich gibt’s auch Infos zur Wegstrecke, zum Straßenverkehr, zu den Liveacts und DJs, zum Programm und zum Dortmund-Float, für den es übrigens nur noch bis heute Tickets zu gewinnen gibt! Auch Anwohner, die sich wie in an den Suchanfragen dieses Blogs sehen kann, langsam Sorgen um Krach, Müll, genügend Toiletten und Parkplätze machen, werden auf dieser Seite informiert. Wer noch eine Unterkunft sucht - und diese sind kaum noch zu haben - findet hier die Nummer zu den mittlerweile vermutlich heiß gelaufenen Drähten von Dortmund Tourismus.
  • Auch die Ruhr Nachrichten haben ein Special zur Loveparade zusammen gestellt. Hier werden zum Beispiel zehn Love-Reporter gesucht, die per Handy-Schnappschuss berichten, wo was abgeht. Es gibt News und Hintergrundberichte, Fotos auch aus längst vergangenen Loveparade-Tagen, einen Foto-Wettbewerb zum coolsten Outfit (der Gewinner fliegt nach Ibiza!), Termine und Locations zum Love-Weekend und Verkehrshinweise.

Wer noch immer nicht genug hat, kann sich außerdem noch im etwas versteckten Special von Der Westen umsehen oder dieser Community für feierfreudige Anhänger beitreten.

Viel Spaß beim Surfen! Wer noch mehr Surf-Tipps hat: Her damit! Der Countdown läuft… :)

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Schlaaaand!

Donnerstag, Juni 26, 2008

(Friedliches deutsch-türkisches) Rudelgucken in Dortmund ist einfach dat Beste wo gibt. :)

Boh glaubzze, is mir schlecht!

Mehr Fotos gibt’s bei den Ruhr Nachrichten.
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Ich erinnere mich noch…

Mittwoch, Mai 28, 2008

… wie ich, lange bevor ich in Dortmund wohnte oder auch nur ahnte, dass ich einmal hier wohnen werde, gerne in diesen Plattenladen gegenüber des Hauptbahnhofs gegangen bin. Schnell die Treppen Richtung Innenstadt hoch und direkt rechts in die erste Tür, rein ins Musikparadies “Last Chance”. Ich gehörte sicherlich nicht zu den leidenschaftlichen Vinyl-Sammlern, kaufte keine nennenswerten Raritäten. Aber ich mochte das Stöbern dort und fand den ein oder anderen Silberling, den ich noch nie zuvor gesehen hatte. Damals stand ich wie zum Teil heute noch auf Nirvana, Faith No More, Sisters of Mercy und ähnliche Klänge.

“Last Chance” - ein klitzekleiner Laden, von oben bis unten voll mit Musik. Selbst hinter der Theke stapelten sich Schallplatten und Cds bis zur Oberkante des Raumes. Dieser war immer etwas schummrig-dunkel, im Hintergrund lief irgendwas Alternatives und die anderen Suchenden waren meist Punks, Rocker, Skater oder Musikliebhaber der älteren Semester. Mein Bruder schwärmte lange Zeit von diesem Laden, durch ihn habe ich ihn, wenn ich mich richtig erinnere, überhaupt erst entdeckt. Und so manches Mal belauschte ich die angeregten Fachsimpeleien über seltene Scheiben, die dort ausgetauscht wurden.

Und nun muss ich zugeben, dass ich jahrelang nicht mehr dort war, obwohl ich mittlerweile hier wohne. Ich bestelle Cds im Internet oder kaufe mir die Download-Versionen. So einen richtigen, sozusagen analogen Plattenladen hab ich schon ewig nicht mehr betreten. Und hab damit wohl auch meinen Teil dazu beigetragen, dass man in den nächsten Wochen die letzte Chance hat, bei “Last Chance” fündig zu werden. Denn Ende Juni macht der Laden dicht. Die Jugend braucht keine Plattenläden mehr.

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4 Mal News zur Loveparade

Dienstag, Mai 27, 2008

Ganze vier neue, spannende Newseinträge gab es auf der Homepage der Loveparade, die in diesem Jahr in Dortmund stattfindet und mit mehreren Rekorden glänzen wird, gestern und heute. Seit heute ist dort die für die Loveparade 2008 geschriebene Hymne “Rolling, rolling, rolling” von Westbam & The Love Committee zu hören, passend zum Veranstaltungsort der diesjährigen Loveparade, dem Metropolen-Highway B1, der mitten durch Dortmund führt und normaler Weise eine der am stärksten befahrenen Straßen des Landes ist.

Seit heute Mittag ist dort außerdem zu lesen, dass die Dortmunder Loveparade zum ersten Mal überhaupt komplett live im Free TV übertragen wird. RTL2 und VIVA werden das Geschehen rund um die Westfalenhallen live ins Land übertragen.

Aus über 100 Bewerbungen, fast doppelt so vielen wie im vergangenen Jahr für Essen, hat das Committee nun 40 Floats ausgewählt, die lautstark und von geschätzten 1,2 Millionen Menschen begleitet über die B1 rollen werden. Zum ersten Mal sind Floats aus der Türkei und Brasilien dabei, die weiteste Anreise wird die Besatzung von zwei Floats aus Australien und Südkorea zurücklegen. 15 Nationen aus allen Kontinenten werden auf der 2008er Loveparade vertreten sein.

Und zu guter Letzt wurde heute das vorläufige Line-Up bekannt gegeben. Underworld, Paul van Dyk (den sogar ich Techno-Rave-House-Abgeneigte ganz gerne mag), Armin van Buuren (dessen Name mir nu gar nix sagt, aber das heißt nix) und viele andere werden dabei sein. Es wird mehr Live Acts geben als jemals zuvor und eine sage und schreibe siebenstündige Abschlusskundgebung. Außerdem überlegt einer meiner Lieblingsmusiker überhaupt, Moby, ob er dabei sein wird. Sollte er dies tun, wäre hier der Punkt erreicht, wo’s mir wirklich leid tut, dass man meistens nicht zwei Dinge auf einmal haben kann. Denn obwohl das Event vor meiner Haustüre liegt und es mich deshalb zum ersten Mal reizen würde, werde ich nicht dabei sein, weil ich auf dem Amphi-Festival rocke.

Das nur mal kurz angeschnitten. Ausführlichere Infos und natürlich TÖNE gibt’s auf besagter Homepage. (Dort gibt’s auch eine Anwohner-Info, für diejenigen, die wie ich sehe jetzt schon nach Infos zur Lautstärke usw suchen und auf meinem Blog landen.)

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Lärm im Kopf

Freitag, Mai 16, 2008

Letzte Nacht ist es zum ersten Mal passiert. Ich bin zwar mittlerweile ganz gut darin, diesen alles übertönenden Straßen- und Baulärm, der von der nach der Sprengung übrig gebliebenen Riesenbaustelle herüberweht, zu ignorieren. Ich höre Krankenwagen-, Feuerwehr- und Polizeisirenen erst, wenn sie länger als eine viertel Stunde ertönen, die Motorengeräusche der Autos und Lkw blende ich komplett aus, ebenso das ewige Gehupe, weil mal wieder jemand nicht merkt, dass die Ampel auf Grün gesprungen ist.

In den letzten Tagen ist es aber so warm, dass ich den ganzen Tag alle Fenster geöffnet habe, was ja eigentlich toll ist. Diese leichte Brise in der Wohnung, eigentlich steh ich drauf. Aber ich muss sagen, dass mir der Aufzug an dem Gerüst, dass nun auch noch zu allem Übel direkt gegenüber aufgestellt wurde, die Motorengeräusche der großen Bagger auf der Baustelle sowie das Gehämmere des Presslufthammers doch phasenweise arg zusetzen. Es ist stellenweise noch schlimmer als ich mit diesem Video zeigte - und sie fangen neuerdings schon zwischen 6 Uhr und 6.30 Uhr an!

Musik hören kann ich gar nicht mehr, das Telefon höre ich kaum und der andere in der Leitung fragt garantiert, was das für ein Krach ist bei mir, ob ich auf der Straße stehe. Nee, ich bin zu Hause, so hört sich das hier eben an. Ich frage mich, wie ich bei so einem Krach meine Diplomarbeit schreiben soll. Ganz im Ernst. Das ist unmöglich. Je mehr ich mich auf irgendwas konzentrieren muss, desto lauter erscheinen mir die Geräusche. Und gestern ist es dann eben zum ersten Mal passiert: Ich liege im Bett, die Baustellenarbeiter haben längst Feierabend und so sind Aufzug, Bagger und Presslufthämmer verstummt. In meinem Kopf allerdings hämmern und summen sie weiter - ich höre das alles auch dann noch, wenn es längst (Achtung, Wortspiel!) aufgeHÖRT hat.

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Wasser, Strand und Cocktails - direkt umme Ecke

Mittwoch, Mai 14, 2008

Da ist ein Ort im Dortmunder Hafen, dem größten Kanalhafen Europas und einem der größten Binnenhäfen Deutschlands, den muss man im Sommer einfach regelmäßig besuchen. Die Rede ist natürlich von der Strandbar Solendo. Sand in den Schuhen, Sonnenbrand auf der Nase und Cocktail in der Hand - wer Lust auf spontanes Urlaubs- und Strandfeeling hat, begibt sich einfach ins Solendo und genießt. Während sich die im Hafen liegenden Firmen, dort wohnenden Anwohner und auch die Stadt schwer tun mit dem Gedanken, den Dortmunder Hafen als Freizeitangebot zu erschließen, wird jeder, der einmal das Solendo besucht hat, ahnen, welche Möglichkeiten sich dort noch eröffnen würden.

Wenn ich am Eingang die 50 Cent Eintritt (plus 2,50 Getränkegutschein) bezahle, entspannte Strandmusik die Ohrmuscheln massiert und ich meine Schuhe ausziehe, den Sand zwischen den Zehen spüre und mir durch diesen tollpatschig watschelnd einen Tisch suche, macht sich automatisch Urlaubsgefühl breit. Sonnenbrille auf, Cocktail abgeholt, rein in die Abendsonne und zugucken, wie sie hinter Dortmunds schönem alten Hafenamt untergeht. Am besten natürlich in einem der Strandkörbe. Dort einen Platz zu bekommen, ist allerdings Glückssache. Zugegeben, blickt man genauer hin, landen die Augen auch auf schnöden Fabrikgebäuden, Blech und Stahlcontainern - aber: Ist dies nicht bei Caipirinha, Mochito oder Tequila Sunrise oder auch ner Bratwurst mit “Pommes Schranke” irgendwie genau die Ruhrgebiets-Romantik, die viele Ruhrpottler mit der Zeit so lieben lernen?

Wenn die Sonne dann verschwunden ist, das Hafenwasser tief schwarz und scheinbar dickflüssig wie Öl wabert, das Hafenamt in warmem Orange aufleuchtet und die erste Gänsehaut sich breit macht, ist es Zeit ins urgemütliche Solendo-Zelt zu wechseln. Näher an die Cocktail- oder Bierbar, näher zu den Chill-Out-Klängen und näher an mein liebstes Solendo-Stück, das schöne alte Segelboot, das dekorativ im Sand liegt. Wer da nicht zwischen gemütlichem Am-Strohhalm-Nuckeln, netten Gesprächen und Gelächter kurzzeitig ins tagträumen gerät, ist selber Schuld.

Einmal im Monat finden im Solendo spezielle Parties statt. Außerdem werden Fußballspiele übertragen, Theaterstücke aufgeführt, Modenschauen veranstaltet, und ab und an gibt es Live-Musik. Ich hoffe, das alles geht auch in Zukunft weiter, trotz Problemen mit den Nachbarn und fehlendem Lärmschutz. Und was ich unbedingt mal ausprobieren muss ist das sonntägliche Frühstücksbuffet. Die Bilder davon lassen mir das Wasser im Munde zusammenlaufen! Da ich da scheinbar nicht die einzige bin, sind Reservierungen Pflicht. Wann das Solendo geöffnet ist, steht immer aktuell auf der Homepage, denn es hängt natürlich vom Wetter ab.

Update, 10.7.2008: Brunch ist getestet und für spitze befunden (s. Kommentar). :)

Zu guter Letzt: Ja, das hier darf man gerne als Werbung verstehen, auch wenn ich dafür nichtmal ein popeliges Freigetränk oder sonstige Annehmlichkeiten bekomme, sondern das Geäußerte einfach meiner bescheidenen Meinung entspricht. :D

→ Eine Übersicht über weitere Stradtstrände und Beach Clubs in der Umgebung gibt’s übrigens beim Ruhr Guide.

Fotos: © Muschelschubserin

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Rombergpark im pinken Gewand

Sonntag, Mai 11, 2008

Zum ersten Mal in diesem Jahr - ENDLICH - war ich wieder im Rombergpark. Der ist ja, wie ich auch hier schonmal erwähnt hatte, meine persönliche Ruheoase in Dortmund, und somit war ein Besuch eigentlich längst überfällig. War das schön, mal wieder durch den alten Teil des Parks zu schlendern und ein bissl zu knipsen. Zwar blüht noch längst nicht alles, aber vor allem die blühenden Azaleen geben dem Park derzeit ein farbenprächtiges Gewand, das in allen Rot-, Pink- und Lilatönen erstrahlt. Und als besonderes Leckerli blüht momentan der Taschentuchbaum, der in der Nähe des kleinen Baches am Rande des alten Parkteils liegt. :)

Hier ein paar pinke Eindrücke:

Auch beim Reviersternchen gibt’s übrigens aktuelle Impressionen aus dem Rombergpark.

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“…wenn da nicht der neue Slogan wär”

Sonntag, April 27, 2008

Ach, ich muss da noch eben was dranhängen an den letzten Artikel. Es gibt einen weiteren Grund, warum ich den Ruhrpott so mag. Und das ist die grundehrliche, bodenständige, selbstironische und direkte Art der Menschen hier. Sie sind so ganz anders als in meiner “Heimat”, dem meiner 30-jährigen Erfahrung nach super-drögen Münsterland, welches ich nie als Heimat empfunden habe.

Und jetzt hab ich nach ein paar Tagen, in denen ich kaum online war, bei den Ruhrbaronen folgendes tolle Video gefunden, welches einen Song des “Spardosen-Terzetts” zum neuen Ruhrgebiets-Slogan zeigt. Dieser von einer Düsseldorfer Werbefirma gebastelte Slogan “Ruhr hoch N - Teamwork Capital”, mit dem sich das Ruhrgebiet zukünftig international präsentieren soll, hat ja für reichlich AufRUHR gesorgt, auch bei mir. Aber mit diesem Lied kann vielleicht sogar ich mir merken, wie dieser blöde Slogan nochmal geht. Ich muss jedenfalls sagen, gesungen gefällt er mir am besten. :D Auch, wenn einige von euch ihn sicherlich schon kennen, den kann man sich ja auch durchaus öfter anhören. Ich zumindest hab bereits nen Ohrwurm: