Archiv für die Kategorie ‘Alltagsblubb’

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Countdown ins Feier-Wochenende

Freitag, Juli 18, 2008

Während ganz Dortmund Kopf steht und sich auf die Loveparade 2008 vorbereitet, packe ich meine Sachen und fiebere dem Amphi-Festival in Köln entgegen. Los geht’s zwar erst morgen, aber ich flüchte schon heute aus meiner Wohnung. Meine Straße liegt ja mal wieder mitten im Getummel und wird ab morgen früh “bei Bedarf” gesperrt. Nicht, dass ich hier nicht mehr raus komme vor lauter Ravern! “Bedarf” sollte es bei 1,2-1,5 MillionenAmphi-Festival 2008 Besuchern jede Menge geben. Während der Fußball WM 2006 waren beim Spiel Deutschland - Italien etwa 250.000 Fans in Dortmund. Morgen versiebenfacht sich diese Zahl möglicher Weise - ich kann mir so viele Menschen hier gar nicht vorstellen! Schon während der WM liefen mir regelmäßig Schauer über den Rücken beim Anblick all der Menschen, beim Feiern auf dem achtspurigen Wall direkt vor meiner Haustüre, beim Blick aus dem Fenster auf die zig-tausenden Fußball-Fans auf dem Weg ins Stadion oder zum Public Viewing. Am Loveparade-Wochenende verzweieinhalbfacht sich mal eben die Einwohnerzahl Dortmunds - und zwar geballt auf die Stadtmitte rund um meine Wohnung.

Ich muss zugeben, ich fahre mit einem weinenden Auge weg. Das Spektakel hätte ich mir schon ganz gerne angesehen. Vor meiner Haustüre reihen sich langsam aber sicher die Getränkewagen und Dixieklos aneinander, die Wegstrecken vom Bahnhof zur eigentlichen Loveparade-Strecke auf der B1 sind mit Fahnen gekennzeichnet, seit Tagen sind die Zeitungen und lokalen bzw regionalen Online-Seiten voll mit Infos zum Mega-Event, die Website der Stadt Dortmund liegt seit geraumer seit lahm und sämtliche Übernachtungsmöglichkeiten sind seit Wochen ausgebucht. Ich hätte auch gerne die B1, eine der meist befahrenen Straßen Deutschlands, voller Fußgänger gesehen. Aber was soll’s, das Amphi-Festival wartet mit einigen richtig guten Bands auf (und ist daher ausverkauft), auf die ich schon lange wieder Lust habe, musikalisch bin ich da eh besser aufgehoben, übernachten kann ich umsonst in einer komfortablen Wohnung und obendrein verbringe ich das Wochenende mit der Stromfrau und Mini in ihrem Bauch - das sind ein paar richtig tolle Argumente gegen die Loveparade. :)

Was auch immer ihr dieses Wochenende macht, ich wünsch euch zwei tolle Tage und vor allem allen Parade- und Festival-Besuchern halbwegs angenehmes Wetter! Ich bin gespannt auf all die Berichte und Fotos. :)

Wo es die besten Infos zur Loveparade gibt (in den letzten Tagen gab es immer wieder Neuigkeiten: Verkehrspläne - so ziemlich alles fährt anders oder fällt aus, Dortmunds Innenstadt ist an diesem Wochenende GLASFREI, die Floats werden heute fertig gestellt, die Bühne vor den Westfalenhallen wurde gebaut etc. pp.), erfahrt ihr HIER. Wenn die Website der Stadt funktioniert, gibt’s auch hier ein paar Infos, vor allem zum ÖPNV- und Kfz-Verkehr.

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Nein!

Donnerstag, Juli 17, 2008

Lieber Raymond, lieber Alfred, liebe Valarie, liebe Wendy, lieber Dewitt, liebe Diana, lieber Franklin, liebe Gabrielle,

nein! Sex ist nicht befriedigender denn je. Leistungsdruck und Stress verschwinden nicht. Wir sind durchaus manchmal frustriert und wir beide haben manchmal Angst zu versagen. Nein, wir “fliegen nicht mit Autopilot” und kommen trotzdem entspannt und ohne Sorgen zur Sache. Der St”a”nder hält auch, wenn wir mal unterbrochen werden, was jedoch selten vorkommt, denn unsere noch nicht gezeugten Kinder klopfen nicht an die Schlafzimmert”u”r, der Hund ist noch immer im Tierheim und die Kondome sitzen nicht nur nicht schlecht, sondern überhaupt nicht. Müssen sie auch gar nicht. Und nein, wir benötigen auch euren Rat, dass er das Zeug heimlich schlucken soll, weil mein weibliches Selbstwertgef”u”hl genauso verletzlich ist wie das seine, nicht.

Wir verzichten auch liebend gerne auf eure kostenlose “a”rztliche Telefon-Beratung. Hättet ihr mir aber “u”berhaupt eine Telefonnummer hinterlassen, hätte ich äußerst gerne mal bei euch angerufen und ein paar W”o”rtchen mit euch gewechselt.

Ihr könnt mir ruhig noch 100 weitere Mails mit eurem “Angebot des Monats” schicken - Bruce, Daniel, Helen, Mandy, Cindy und Michael arbeiten sicher schon daran. Ihr könnt es aber auch gerne bleiben lassen, denn so langsam bräuchte ich eher nen Blutdruck-Senker als ein chemisches Aphrodisiakum, wenn ich den Posteingang öffne. Please, piss off!

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Eine Leidenschaft, die unter die Haut geht - bald

Freitag, Juni 27, 2008

Seit Jahren schon denk ich immer wieder, dass ich meiner größten Leidenschaft, dem Tauchen, eigentlich mal auf besondere Art huldigen müsste. Seit elf Jahren ist das für mich die schönste Nebensache der Welt. Anfangs bin ich sehr holperig in dieses Hobby hinein gewachsen. Spaß hat es mir immer gemacht, das Meer liebe ich schon, solange ich denken kann, abgöttisch. Nur fühlte ich mich die ersten 30 Tauchgänge nicht sonderlich wohl unter Wasser und war mir nicht sicher, woran es lag. Ich ließ mich aber nicht so schnell unterkriegen und hielt durch. Vielleicht ahnte ich, welch wichtigen Stellenwert dieses Hobby einmal in meinem Leben einnehmen würde.

In all den Jahren hab ich so viele wunderschöne, beeindruckende, lustige, aber auch traurige, ärgerliche und schwierige Dinge in Tauchurlauben erlebt, so viele Menschen und Tiere kennen gelernt, auch mich selbst besser kennen gelernt. Tauchgänge haben mich über die schlimmsten Zeiten hinweggetröstet und waren ein paar Jahre lang die einzigen Lichtblicke überhaupt. Ich brauche keine riesengroßen Fische, keine supertolle Sicht und keine tropischen Wassertemperaturen, um einen tollen Tauchgang zu erleben. Ich hab mit Baby-Oktopussen gespielt und fingergehakelt, hab über große Zackenbarsche gestaunt, bin alleine durch Schwärme von Doraden geschwebt, hab mich von Congeraalen erschrecken lassen, hab mich über Seehasen beömmelt, hatte unglaubliche Begegnungen mit Haien und Mantarochen, die ich mein ganzes Leben lang niemals vergessen werde. Ich hab eines der weltbesten Wracks betaucht, mich durch massive Strömung gekämpft, hab eine richtig enge Höhle durchtaucht und scheue auch nicht davor zurück, durch Schnee zu watscheln, um ins fünf Grad kalte Wasser zu springen. Auch unter Eis will ich schon seit Jahren tauchen. Tauchen ist für mich mehr als nur ein Hobby - eine Leidenschaft, Spaß, Entspannung, Action und Therapie in einem.

Ich werde das Ganze in Form eines Tattoos für mich verewigen. Ich war heute bei einem Tättoowierer und habe ihm ein paar Ideen vorgelegt, wie ich mir das Motiv vorstellen könnte. Da ich nicht nur leidenschaftliche Taucherin, sondern von Sternzeichen Jungfrau bin, wird es wohl eine Meerjungfrau werden mit einer Unterwasser-Landschaft und vielen kleinen Tieren drumherum und im Hintergrund. Alles sehr bunt und irgendwo zwischen Wade und Fuß ums Bein herum. Ich bin so dermaßen gespannt auf den ersten Entwurf, ich weiß gar nicht, wie ich die Wartezeit überbrücken soll. Im September hab ich dann den eigentlichen Termin. Ich glaube, das ist längst fällig.

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Kurze Zwischenfrage

Dienstag, Juni 24, 2008

Kann mir hier irgendjemand einen guten (!) Pysiotherapeuten in Dortmund empfehlen? Mein Orthopäde und ich sind glücklicher Weise beide der Meinung, dass ich mich mal wieder bei einem blicken lassen sollte. Nur hab ich keinen festen und war von den bisherigen, die ich so ausprobiert habe, nicht sonderlich überzeugt. Könnte ja sein, dass mir hier jemand nen Tipp geben kann.

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Kaffee-Hacker?

Freitag, Juni 20, 2008

Gerade eben mache ich mir meine zweite Tasse Kaffee und frage mich, warum die zweite Tasse eigentlich IMMER schlechter schmeckt als die erste. Das scheint ein Naturgesetz zu sein. Meistens trinke ich nur eine Tasse. Hab ich aber mal Lust auf eine zweite, vergeht diese nach dem ersten Schluck sofort. Irgendwie schmeckt der Kaffee immer viel zu stark und abgestanden.

Ob Hacker meine Kaffeemaschine manipulieren? Ich werde da wohl mal genauer nachforschen müssen. Für Tipps bin ich übrigens sehr dankbar.

Via 2 und 40. Diese Antwort kam wirklich genau zum richtigen Zeitpunkt. ;)
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Warten auf die Rückerstattung

Dienstag, Juni 17, 2008

Ich berichtete ja über meinen Ärger mit einem Online-Armyshop. Dort hatte ich ein Feldbett und eine Wolldecke bestellt. Letztere war nicht lieferbar. Anstatt mir das Geld dafür, das ich per Vorkasse bezahlen musste, zurück zu erstatten, bekam ich mit der Rechnung und der Lieferung des Feldbetts einen Gutschein über den Betrag für die Decke. Da in den AGB des Shops keinerlei Hinweis auf so eine Vorgehensweise zu finden ist, schrieb ich eine Mail, dass ich mein Geld auf mein Konto überwiesen haben möchte. Daraufhin bekam ich die Antwort, ich solle den Gutschein per Post zurückschicken, was ich auch auf meine Kosten und somit Zähne knirschend tat. Soviel zur Vorgeschichte. Die Sache geht aber noch weiter:

Statt einer Rückerstattung auf mein Konto bekam ich erneut einen Gutschein über den entsprechenden Betrag! Erneut schrieb ich eine - dieses Mal nicht mehr ganz so nette - Mail mit der Aufforderung, das Geld auf mein Konto zu überweisen. Das ist nun fast zwei Wochen her und ich habe darauf keinerlei Reaktion bekommen. Heute habe ich ein offizielles Schreiben verfasst, mit dem bisherigen Verlauf der Dinge, erneut mit meinen Kontodaten und einer dritten und letzten Aufforderung zur Rückerstattung. Außerdem habe ich dafür eine Frist gesetzt und angekündigt, einen Anwalt einzuschalten, sollte die Frist ohne Rückerstattung an mich ablaufen.

Das Ganze werde ich heute oder morgen per Einschreiben abschicken. Ich bin sehr gespannt, ob und wie man darauf reagiert.

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Schweine-Schubserin

Montag, Juni 16, 2008

Ich schubse zwar am liebsten Muscheln, aber gestern sollten es zur Abwechslung mal Schweine sein. Da geht man als mittlerweile Großstädterin auf einen Mittelaltermarkt und nachdem der Abbau des eigenen großen Lagers wie meistens reibungslos und in guter Teamarbeit gefluppt hat, bittet einen die kleine Gruppe nebenan, beim Einfangen und Laden der Schweine zu helfen. Ich bin zwar in ländlicher Gegend aufgewachsen, aber ein Schwein hab ich noch nie in der Hand gehabt und stand dem entsprechend recht ratlos vor diesem kleinen Gehege. Wie fängt man so ein dickes fettes Ferkel?

Als Studentin mit Psychologie im Nebenfach freundete ich mich erstmal mit einem der schwarz-rosa gefleckten Viecher - genannt “Torte” an. Dachte ich zumindest. Grunz grunz, Steckdosen-Nase stups, streichel und hinter den Ohren kraul. So ein bissl psychologische Kriegsführung als Einstieg sozusagen. Süßes, ulkiges Vieh, dachte ich schon. Dann zu zweit rein ins Gehege und das bereits skeptisch blickende und grunzende Ferkel mit einer handvoll Futter angelockt. Dass man sich zu zweit in einem zwei Quadratmeter kleinen Gehege eine regelrechte Verfolgungsjagt mit einem Ferkel liefern kann, hatte ich schon geahnt. Mein Schatzi kriegte das Tier irgendwann bei den Hinterpfoten zu packen, was einen schier unglaublichen Schreikrampf seitens des Borstenviehs auslöste. Mein Job war es, dass Vieh unterm Bauch zu packen und auf den Arm zu nehmen. Leichter gedacht, als getan. Man glaubt kaum, wie viel so ein lebendiger, zappelnder saftiger Schinken wiegen kann! Während es schon in meinen Ohren klingelte vor lauter Schweine-Geschrei, schleppte er das Vieh dann in den Lkw. Meine Herren! Was für ein Akt! Schön, dass die Besitzer sich mal zuschauender Weise außerhalb aufhielten und uns die Arbeit machen ließen.

Die beiden anderen Ferkel waren während des Marktes ausgebrochen und befanden sich daher mitsamt zweier meckernder Ziegen, einer ziemlich großen Kuh und einem muhenden Kalb in einem größeren Gehege. Groß, mit Strom umspannt und voller Kuhfladen, um genau zu sein. Außerdem war “Tussi” noch viel fetter und größer als “Torte” und als wir das flink flüchtende Vieh endlich gepackt hatten, hab ich mir daran fast nen Bruch gehoben. Also hingen wir zu dritt - mein Schatz, “Tussi” und ich - ineinander verknotet zwischen Ziegen und Kühen und rangen mit aller Kraft und alle drei um Hilfe schreiend, bis endlich ein drittes paar Hände zur Hilfe kam. Wie um Himmels Willen wollen die Besitzer das machen, wenn die Ferkel mal ausgewachsen sind? “Tussi” ist jetzt schon so fett und schwer, dass ich sie beim besten Willen nicht in diesem wehrhaften und um ihr Leben schreienden Zustand gehoben kriegte.

“Stupsi”, das kleinste und leichteste der drei Schweinchen wurde dann endlich vom Besitzer selbst eingefangen. Der hielt ihm zu unser aller akustischer Erleichterung auch gleich die Schnauze zu, so dass nur noch ein dumpfes Gegrunze und Gequieke zu hören war.

Das Einfangen der Gänse, Kühe und Ziegen haben wir am Ende den Besitzern überlassen. Die Gänse konnten nämlich ganz schön böse Fauchen.

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Wer…

Freitag, Juni 13, 2008

… aus dem Großraum Ruhrgebiet oder dem Münsterland kommt, dieses Wochenende noch nichts vorhat und nicht aus Zucker besteht, der kann mich gerne hier besuchen. Ich kann scheinbar gar nicht genug kriegen im Moment und bin somit wieder einmal auf dem Weg ins Mittelalter. Auch auf diesem Markt gibt’s Ritterturniere, Gaukler, Handwerker, Musik und jede Menge Interessantes für Groß und Klein.

Ansonsten gibt’s in der Vereinsgalerie jetzt Fotos von der Erstürmung der Brandenburg letztes Wochenende.

Schönes Wochenende!