Archiv für die Kategorie ‘Alltagsblubb’

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Back to the roots

Mittwoch, November 25, 2009

Guns N’ Roses – Idole meiner Jugend, Tapete meines Teenager-Zimmers, der Grund, warum ich mit 15 (oder waren wir 14?) mit Hotpants, Netzstrümpfen, Boots und einem höchst obszönen Spruch auf einem Bettlaken inklusive aufgemalten Band-Tattoos auf Konzerte gestratzt bin und die Band, die es mir ermöglicht hat, auch versautes Englisch zu verstehen. Außerdem die Band, für die ich ein Vermögen ausgegeben habe, die den 16 Minuten langen Song geschrieben hat, der meine Beerdigung begleiten sollte, wegen der ich beim Pogen unter lauter ganzen Kerlen nen ordentlichen Kinnhaken bekommen habe und die Band, die mich glücklicherweise davon abgehalten hat, New Kids on the Block allzu toll zu finden. Danke nochmal, Jungs. War schön mit euch damals.

Hier einer der zeitlosesten GN’R-Songs und, für mich, eines der besten Musikstücke ever. Heute wäre sowas nur mit mindestens einer Werbeunterbrechung möglich und alle wären völlig überfordert von so viel Unvorhersehbarkeit und Tiefgang – und wo sind eigentlich die nackten Weiber? Ach so, ja, in den anderen Videos der Band… :D

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Geld abheben an der Supermarkt-Kasse

Montag, November 23, 2009

Habt ihr schonmal an der Supermarktkasse Geld abgehoben? Ich kenne das bisher nur aus Australien, wo ich das gerne und oft genutzt habe: Man geht einkaufen, zahlt mit seiner EC-Karte und sagt der Supermarkt-Kassiererin, dass man gerne soundsoviel Geld vom Konto abgehoben hätte. Das bekommt man dann in bar aus der Kasse ausgezahlt – ohne Gebühren – und vom Konto wird dieser Betrag plus der Betrag des Einkaufs abgebucht. Ich finde das großartig und hab seitdem ich in Australien war drauf gewartet, dass es das endlich auch hier gibt. Und nun stelle ich gerade fest, dass es das schon seit fünf Jahren gibt…

In Mainz bin ich erneut auf das Thema aufmerksam geworden, im Supermarkt um die Ecke. Dort hab ich ausnahmsweise mal nicht die Dudel-Durchsage („Liebe Kunden,…“) überhört und tatsächlich wurde dort angepriesen, dass man ab einem Einkaufswert von 20 Euro an der Kasse Geld vom Girokonto abheben kann – bis zu 200 Euro und „natürlich gebührenfrei“. Ich hab beim letzten Einkauf in Dortmund vergessen, nachzufragen, ob es das hier auch gibt. Aber wie ich gerade hier in einem Artikel von 2003 (!) gelesen habe, gibt es das schon seit einigen Jahren in ausgewählten Supermärkten.

Wieso weiß ich das erst jetzt? Bin ich die letzte, die’s kapiert hat oder hat sich diese großartige Sache hierzulande bisher nicht durchgesetzt? Und wenn wir Deutschen das bisher schlichtweg nicht nutzen: Warum zur Hölle?

Ich freu mich schon auf den nächsten Einkauf und darüber, dass ich so nervige Gänge zum EC-Automaten wie eben nur noch seeehr selten unternehmen werde. Und wehe, das gibt’s nicht in meinem Supermarkt.

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Sowas…

Dienstag, November 17, 2009

… passiert auch nur mir: Da lässt man sein Auto ganze sechs Wochen lang nahezu unbeobachtet und unbewegt in Mainz stehen und ist 1,5 Tage wieder zu Hause, da klingelt die Polizei, weil die Nachbarin einem in die parkende Karre gefahren ist.

Ja, nee, is klar gnaargh!

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Ihr glaubt gar nicht…

Sonntag, November 15, 2009

… wie viel Spaß es nach zweieinhalb Wochen ohne Heizung machen kann, mit kobolartigem Kichern von Zimmer zu Zimmer zu hüpfen und mit spitzen Fingern und Zunge im Mundwinkel an den Heizungsreglern zu drehen. Ein herrrrliches Gefühl! Rrrrrrrr!

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Kinners…

Freitag, November 13, 2009

… wie die Zeit vergeht! Meine sechs Wochen Praktikum in Mainz sind tatsächlich schon vorbei. Ich freu mich auf meine Wohnung, auf mein Sofa, auf beheizte Zimmer, auf mein eigenes Bett, überhaupt auf Möbel, denn ich hab ja hier mehr gecampt als gewohnt. Aber es tut mir wirklich richtig leid darum, die netten Kollegen, an die ich mich in den letzten Wochen so gewöhnt habe und die ich teilweise richtig dolle ins Herz geschlossen habe, zu verlassen. Ich denke nicht, dass ich schonmal zuvor eine so gute, lockere, sympathische und dennoch hoch professionelle Atmosphäre in einer Redaktion erlebt habe. Und ich habe ein paar sehr schöne Arbeitsproben, ein nettes Angeot und gutes Feedback im Gepäck, das ist wesentlich mehr als ich im Vorfeld erwartet hatte.

Ich könnte mich jetzt ebenfalls in einer ellenlangen Tirade darüber aufregen, wie marode ein System sein muss, in dem junger, gut ausgebildeter Nachwuchs für lau arbeiten darf – mit einer Selbstverständlichkeit, die einfach nur noch unfassbar ist. Aber das ist ein anderes Thema und dafür können die Leute nichts, von denen ich gerade geschrieben habe.

Ich verlasse Mainz am Sonntag beeindruckt – vom Dom, von der Altstadt, vom Markt, von einzelnen Medien-Menschen, von einer ganzen Redaktion und von einem bemitleidenswerten Arschloch von Vermieter. Und ich kehre zurück nach Dortmund in der Hoffnung auf einen möglichst baldigen, kompletten Neuanfang. Woanders. Wo auch immer das liegt.

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Das klingt jetzt wie ein Witz…

Donnerstag, Oktober 29, 2009

… ist aber keiner:

Das mit der Waschmaschine war nur ein kleiner Vorgeschmack. Nicht, dass die Sache schon komplett beendet wäre, aber lassen wir das mal beiseite. Der Silberwal und der Tausenstiefel? Pah! Alles Kinderkram, nicht der Rede wert eigentlich. Worüber genau hab ich mich da eigentlich aufgeregt?

Jetzt, jahaaa, jetzt ist die Heizung kaputt.

Wollt ihr raten, was von Vermieterseite zu hören war?

Was bleibt, sind 40 Quadratzentimeter Heizkissen. Ich mach mich mal klein…