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Amphi-Festival 2008

Dienstag, Juli 22, 2008

Ich erspare euch heute mal allzu viele Worte, denn ich tu mich immer sehr schwer damit, Musik und Konzerte zu rezensieren. Irgendwie ist es ja doch immer Geschmacksache und auch eine Frage der Tagesform, sowohl der Bands als auch der Fans. Zusammenfassend kann ich aber sagen, dass das Amphi-Festival auch dieses Jahr wieder absolut toll war und langsam zu meinem Lieblingsfestival mutiert. Stromfrau, ihr Mini im Bauch und ich hatten jedenfalls jede Menge Spaß, haben gerockt, Tränen gelacht und gesabbert was das Zeug hält – und sind trotzdem beide Tage am frühen Abend ins Bett gefallen. Die Müdigkeit hielt uns irgendwie fest in ihrem Bann, wie zwei alte Omis. Egal, wir waren uns einig und in unseren wachen Momenten haben wir mal wieder tolle Live-Musik erlebt.

Die Bands im Theater haben wir komplett ausgelassen. Erstens, weil uns da nichts wirklich gereizt hat (Combichrist wäre wohl unser Favorit gewesen und soll wohl auch der Hit gewesen sein) und zweitens, weil wir nicht wollten, dass Mini versehentlich von umherspringenden oder sich einen Weg durch die Menge bahnenden Fans geboxt wird. Dafür haben wir umso mehr die Bands genossen, die wir uns angesehen haben. Das waren vor allem Zeromancer (”Sounds like love, but it looks like S-E-X!” – und wie!), Covenant (gewohnt lässig bis auf das gebrochene Bein von Keyboarder Joakim), und Oomph am ersten Tag (deren Auftritt mich persönlich nicht gepackt hat) und Das Ich (geil, krank, genial, warum waren die kein Headliner? – ich muss unbedingt mal auf ein richtiges Konzert von denen), Project Pitchfork (endlich – das hab ich gebraucht und es war wunderschön, das ganze Festival lang diesem Höhepunkt entgegen zu fiebern und dann all die Vorfreude singender und tanzender Weise zu entladen :) ) und And One von Weitem (lustig, aber haben mich auch nicht vom Hocker gerissen – zu viele Cover).

Insgesamt war das wohl das entspannteste Festival, das ich je erlebt hab. Beinahe könnte man es in die Rubrik “Wellness” einordnen. Schlafen im Luxus in privater Wohnung, früh ins Bett, spät aufstehen, viel Essen für uns, viel Bier für mich, fern gehalten von allem Gedrängel und Gequetsche (nur bei Pitchfork bin ich dann alleine mal so weit nach vorne wie ging – is klaaa!). Es gab nur sehr wenig Nervendes (wie kann man sich eigentlich auf SO einem Festival mit SOLCHEN Leuten darüber pikieren, wenn jemand auch bei Regen noch ne Sonnenbrille trägt?) und viel Spaß sowie tolle Bands. Der Strand direkt am Rhein mit Blick auf Dom, Sonnenuntergang und die staunenden Promenaden-Jogger ist der absolute Knaller, erst Recht mit Cocktail und Sonne. Der MUSS einfach zukünftig auch mit zum Festival gehören. :)

Ich grüße alle, die da waren – den meisten “Bekannten” bin ich entgegen meiner Erwartung leider nicht begegnet. Schade!

Fotos und Montage: © Muschelschubserin (1 Foto: Stromfrau). Mehr Fotos und Berichte werden ständig aktualisiert auf der Homepage des Festivals verlinkt. Außerdem empfehle ich die Fotos von Gungirl (unter “Event-Tourismus”). Und auch ich werde hier vermutlich weiter aktualisieren, wenn ich tolle Fotos finde (bin zum Beispiel schon gespannt auf die vom Ritter).

9 Kommentare

  1. hast trotzdem wieder einen schönen bericht geschrieben ;o)
    frank und ich fanden es auch schade, dass wir uns nicht getroffen haben. also merken: das nächste mal tauschen wir vorher handynummern aus.
    bei der nächsten gelegenheit machen wir das, ja? :)
    ganz liebe grüße


  2. Ja, gerne! :) Wer hätte auch ahnen können, dass wir uns auf so einem vergleichbar kleinen Event nicht über den Weg laufen. *g* Nächstes Mal professioneller, abgemacht!


  3. Geniales Festival – genialer Bericht – tolle Fotos – tolle Begleitung, was soll ich noch mehr sagen? Achtung “bitte nicht den Bauch verbrennen” ;o)

    Liebe Grüße, haben dich lieb,
    Bussi von Mel&Mini


  4. Hach, da werd ich fast neidisch, dass ich nicht da war ;)
    Aber der Grund dafür leigt grad in Ihrem Bett und hält Mittagsschlaf! :)


  5. ..sehr nett. Sieht aber echt wie Urlaub aus. Biste da nicht mit deinem violetten Shirt fast schon als Hippie rausgefallen ;-) . Cocktail, Buntes Shirt, könnte fast Karibik sein. Das wäre doch der HImmel, oder nicht? In der Karibik am Strand, aber nicht mit Reggae, sondern mit wirklich schöner Musik. Auch wenn ich vielleicht Ronan und Mark oder Andrew anstelle von Peter vorziehen würde… oder einfach die drei nacheinander ;-) Oder, nach wie vor einer meiner Favoriten: Legacy of Music. Viele Grüße, spinpoint


  6. @Stromfrau
    Hehe, jaja, der Bauch. Oh Mann, ich kann aber auch ein Trottel sein! Hab dich auch lieb! :)

    @Zaubermaus
    Dieser kleine süße Grund ist aber auch überzeugend! Da dürfte das ja allzu schwer nicht fallen. ;) .

    @spinpoint
    Karibik, joah, hätt ich nix gegen. Ab Samstag ist aber erstmal Spanien angesagt. ;) Lila hab ich relativ oft gesehen auf dem Amphi, aber ich hab das auch ganz bewusst gemacht. So ganz schwarz passt nicht mehr zu mir. Das bin ich nicht mehr. Von daher musste da ein Farbklecks zum Lederrock. Übrigens, VNV spielen nächstes Jahr als Headliner auf dem Blackfield Festival in Gelsenkirchen. ;) Mal so nebenbei eingeworfen…


  7. oh, die Farbe heißt nicht lila. Das hat uns unser Kunstlehrer fasst schon eingeprügelt (ich glaube, das ist auch das einzige, was ich wirklich aus Kunst behalten habe…). Ohhh, Spananien… Wohing gehts denn? T. oder C.? Gruß mir bloß die Seehasen…


  8. Violett? :D
    Es geht nach T., ich bin mega gespannt! :) Heute Nacht um 3 Uhr geht’s los. Sollte ich endlich mal wieder Seehasen sehen und die nicht hochkonzentriert ne Orgie abhalten, grüße ich sie natürlich! ;)


  9. Sehr cooles Festival und schöne Fotos. Liest sich gut, Dein Blog und kommt in die BLOGROLL!



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